Altglieni...wer? Auf diesen Gegner trifft der 1. FC Köln im DFB-Pokal

Köln – Am Samstag (15.30 Uhr) trifft der 1. FC Köln in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den eher unbekannten Gegner VSG Altglienicke aus Berlin, der aber keinesfalls unterschätzt werden sollte.

Als Sieger des Berliner Landespokals tritt die VSG nun erstmals im DFB-Pokal an.
Als Sieger des Berliner Landespokals tritt die VSG nun erstmals im DFB-Pokal an.  © Christoph Soeder/dpa/ZB

Für den Gegner aus Berlin-Köpenick ist das Spiel gegen den Bundesligisten ein echtes Highlight.

Der Regionalligist ist erstmals im DFB-Pokal mit dabei und krönte damit die positive Entwicklung der vergangenen Jahre.

Erst im Jahr 2004 war Altglienicke der Aufstieg in die Kreisliga A gelungen. Es sollte der Beginn einer sportlichen Erfolgsgeschichte werden.

Auch mithilfe einiger Ex-Profis folgten weitere Aufstiege, bis das Team im Jahr 2017 die vierte Liga erreichte. Nachdem man sich in dieser Spielklasse etabliert hat, soll nun der Schritt in Liga 3 gelingen.

Ohne das Coronavirus wären die Berliner womöglich schon ein Drittligist. Denn die Vorsaison wurde abgebrochen und Lok Leipzig durfte aufgrund der Quotientenregelung statt des Tabellenführers Altglienicke in der Relegation antreten.

In dieser Spielzeit steigt der Meister der Regionalliga Nordost direkt in die dritte Liga auf. Aus diesem Grund verstärkte sich Altglienicke mit einigen namhaften Akteuren und gilt daher als heißer Aufstiegskandidat.

Altglienicke hat aufgerüstet und Liga 3 im Blick

Altglienickes Trainer Karsten Heine (65) und sein "Co" Torsten Mattuschka (39).
Altglienickes Trainer Karsten Heine (65) und sein "Co" Torsten Mattuschka (39).  © Christoph Soeder/dpa/ZB

Das Team läuft in einem 4-1-4-1-System auf und verfolgt wie der 1. FC Köln ein aggressives Angriffspressing. 

Vor allem das Mittelfeld ist für Regionalligaverhältnisse herausragend besetzt. Neben den Neuzugängen Tolgay Cigerci (25) und Linus Meyer (28) sollten die Kölner auch Christian Skoda (29) im Blick haben.

Andererseits könnte der offensive Ansatz den Kölnern auch Räume und Chancen für 1-gegen-1-Duelle bieten. Für gefährliche Standards ist mit Co-Trainer Torsten Mattuschka ein bekannter Ex-Profi zuständig.

Insgesamt scheint Trainer Karsten Heine eine gute Mischung gefunden zu haben. Der FC trifft auf eine Mannschaft, die leistungstechnisch wohl auch eine Liga höher gut mithalten könnte, und sollte daher gewarnt sein.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa/ZB

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