Bittere Niederlage: 1. FC Köln kassiert Klatsche gegen Hoffenheim!

Sinsheim - Klare Klatsche für den 1. FC Köln beim Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim: Die Kölner verloren mit 0:5!

Hoffenheims Christoph Baumgartner jubelte zwischenzeitlich über das 3:0.
Hoffenheims Christoph Baumgartner jubelte zwischenzeitlich über das 3:0.  © Uwe Anspach/dpa

Auch unter Trainer Steffen Baumgart konnte der 1. FC Köln einfach nicht gegen Angstgegner aus Hoffenheim gewinnen - es war die siebte Niederlage hintereinander für den FC gegen die Kraichgauer.

Die Treffer für Hoffenheim erzielten Ihlas Bebou (31. und 49. Minute), Christoph Baumgartner (51.), Dennis Geiger (74.) und Stefan Posch (87.).

Wieder einmal schenkte die TSG den Kölnern, die ziemlich desorientiert aus der Pause kamen, mächtig ein.

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Den letzten Bundesliga-Sieg (3:2) gegen Hoffenheim feierte der FC im April 2015 zu Hause, danach gab es elf vergebliche Versuche.

Hoffenheim verbesserte sich mit dem dritten Saisonsieg auf Tabellenplatz acht, einen Punkt hinter Köln. Wie Europa-League-Anwärter traten beide Teams am achten Spieltag nicht unbedingt auf.

Für den ersten großen Aufreger, der den bewegungsfreudigen Baumgart an der Seitenlinie erstarren ließ, sorgte Rafael Czichos mit einem kapitalen Rückpass von der linken Seite.

Köln ohne Skhiri und Hector im Aufgebot

In der ersten Halbzeit konnten die Kölner noch mithalten, dann gingen sie in Hoffenheim hoffnungslos unter.
In der ersten Halbzeit konnten die Kölner noch mithalten, dann gingen sie in Hoffenheim hoffnungslos unter.  © Uwe Anspach/dpa

Der Ball landete als perfekte Flanke beim freistehenden Andrej Kramaric (8.), dessen Schuss aber wehrte Keeper Timo Horn großartig ab.

Czichos ersetzte Jonas Hector als Kapitän, der Ex-Nationalspieler hatte sich krank abgemeldet. Auch der verletzte Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri, der drei der letzten vier Tore seines Teams erzielt hatte, wurde schmerzlich vermisst.

In der nächsten kuriosen Szene war Hoffenheims Baumgartner der Leidtragende: Jorge Meré traf bei einem Befreiungsschlag den österreichischen Nationalspieler mit dem Ball voll im Gesicht. Der 22-Jährige berappelte sich aber wieder und versuchte, weiter Struktur in den Angriff seiner Mannschaft zu bringen.

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Als Vorbereiter par excellence für die TSG erwies sich dann wieder einmal Andrej Kramaric. Der kroatische WM-Zweite von 2018 riss mit einem Flachpass die Kölner Abwehr auf, Bebou ließ Horn ins Leere laufen und schob zum 1:0 ein.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste gut mitgespielt, konnten sich aber gegen die neu formierte Innenverteidigung der TSG nicht entscheidend durchsetzen. Die FC-Angreifer Anthony Modeste und Sebastian Andersson waren weitgehend wirkungslos.

Ein Doppelschlag direkt nach der Pause ließ die Kölner konsterniert zurück: Bebou mit der Hacke gegen eine ungeordnete FC-Abwehr und Baumgartner ebenfalls aus kürzer Entfernung machten die Tore Nummer zwei und drei gegen eine Gäste-Mannschaft, die nur selten an ihren starken Saisonstart erinnerte.

Die Aufstellung des 1. FC Köln

Die Aufstellung der TSG 1899 Hoffenheim

Vor Spielbeginn war die Laune noch gut: Kölns Trainer Steffen Baumgart begrüßte Alexander Rosen, Hoffenheims Direktor Profifußball.
Vor Spielbeginn war die Laune noch gut: Kölns Trainer Steffen Baumgart begrüßte Alexander Rosen, Hoffenheims Direktor Profifußball.  © Uwe Anspach/dpa

Erstmals mehr als 9000 Fans: 14.309 Zuschauer bei Hoffenheim-Spiel

14.309 Fans kamen zum Spiel der TSG 1899 Hoffenheim gegen den 1. FC Köln.
14.309 Fans kamen zum Spiel der TSG 1899 Hoffenheim gegen den 1. FC Köln.  © Uwe Anspach/dpa

Im vierten Heimspiel dieser Saison hatte die TSG 1899 Hoffenheim erstmals mehr als 9000 Zuschauer.

Zur Partie der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Köln kamen am Freitagabend 14.309 Fans in die PreZero Arena nach Sinsheim.

Gegen den FSV Mainz 05, Union Berlin und den VfL Wolfsburg waren jeweils nur rund 8000 Besucher da.

Die Kraichgauer lagen damit bisher auf dem letzten Platz in der Zuschauertabelle.

"Heute sind wir schon nah an den 100 Prozent Auslastung, die möglich sind, das ist ein guter Schritt", sagte Sportchef Alexander Rosen vor dem Anpfiff im DAZN-Interview.

Derzeit darf nur die Hälfte der Arena mit 15.075 Personen gefüllt werden. Es gilt die 3G-Regel, wonach Getestete, Geimpfte oder Genesene zugelassen sind.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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