1. FC Köln geht gegen FC Bayern unter, Ellyes Skhiri sieht Lehrstunde

Köln/München - Immerhin Ellyes Skhiri (25) vom 1. FC Köln konnte bei der 1:5-Niederlage beim FC Bayern München einen kleinen Erfolg verbuchen. Er überwand Welttorhüter Manuel Neuer (34) und sicherte Köln so immerhin einen Treffer.

Kölns Ellyes Skhiri (r.) erzielt gegen Münchens Torwart Manuel Neuer das Tor zum 1:2-Anschluss für den 1. FC Köln.
Kölns Ellyes Skhiri (r.) erzielt gegen Münchens Torwart Manuel Neuer das Tor zum 1:2-Anschluss für den 1. FC Köln.  © Sven Hoppe/dpa

Nach der herben Pleite gegen die allmächtigen Bayern steckt Köln weiterhin voll im Abstiegskampf.

Skhiri freute sich deshalb auch nur sehr begrenzt über seinen Treffer. Er sah die klare Niederlage gegen den Rekordmeister eher als Lehrstunde.

"Von so einem Spiel gibt es noch eine Menge zu lernen. Wir arbeiten weiter", machte er nach dem Duell in München eine Ansage bei Instagram.

Dazu postete er ein Foto aus dem Spiel. Es zeigt den Moment, in dem er den Ball gegen Neuer einnetzte. Eine geballte Faust soll Kampfgeist symbolisieren.

Der Fußballer, der für die Kölner das Mittelfeld organisieren soll, zeigt damit die Richtung auf: Die Kölner müssen weiter hart an sich arbeiten und Mut beweisen, um gegen einfachere Gegner zu Punkten zu kommen.

Skhiris Treffer und seine Ansage zeigen den Anspruch des 25-Jährigen, der im Sommer 2019 von Montpellier HSC für 6 Millionen Euro Ablöse an den Rhein wechselte, deutlich auf.

Ellyes Skhiri bei Instagram über die Niederlage gegen FC Bayern München

Kölns Trainer Markus Gisdol (51) versuchte nach dem Abpfiff aus dem engagierten aber erfolglosen Spiel seiner Mannschaft noch etwas Positives zu deuten: "Mit ein bisschen Glück hätten wir das Spiel enger gestalten können und mehr schnuppern können."

Letztlich musste er bei der Übermacht der Bayern aber auch eingestehen: "Aber wenn der Gegner so nachlegen kann, macht es das schwieriger." Der 1. FC Köln empfängt als vermeintlich leichteren Gegner am kommenden Sonntag den SV Werder Bremen (15.30 Uhr).

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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