Corona macht 1. FC Köln Strich durch Rechnung: "Haben bis zuletzt zweigleisig geplant"

Köln – Weil die Corona-Lage keine persönliche Zusammenkunft zulässt, wird der 1. FC Köln seine ordentliche Mitgliederversammlung am 17. Juni digital durchführen.

Präsident Werner Wolf (64) teilte mit, dass die Mitgliederversammlung des 1. FC Köln in diesem Jahr rein digital stattfinden wird.
Präsident Werner Wolf (64) teilte mit, dass die Mitgliederversammlung des 1. FC Köln in diesem Jahr rein digital stattfinden wird.  © Henning Kaiser/dpa

Das gab der Verein am Freitag bekannt. Man habe lange auf eine hybride Versammlung in der Kölner Lanxess Arena gehofft, bei der ein Teil der Mitglieder persönlich anwesend ist, erklärte Präsident Werner Wolf (64).

Bis zuletzt habe man zweigleisig geplant. "Unsere Mitglieder und wir als Veranstalter brauchen jetzt aber Planungssicherheit, wir müssen fristgerecht einladen", sagte Wolf.

"Zwar werden glücklicherweise immer mehr Menschen geimpft, dennoch gibt es am 17. Juni voraussichtlich keine Chance auf eine größere persönliche Zusammenkunft." Das habe auch das Kölner Gesundheitsamt klar signalisiert.

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Jeder, der eine FC-Mitgliedschaft besitzt, könne von überall auf der Welt an der virtuellen Versammlung teilnehmen und sein Stimmrecht wahrnehmen. Eine Chatfunktion soll zudem ermöglichen, sich einzubringen.

Auf der Tagesordnung steht unter anderem eine Satzungsordnung. Diese wolle man laut Wolf zunächst ausführlich mit den Mitgliedern diskutieren – "aber nicht virtuell, sondern persönlich. Wir holen das nach, sobald es die pandemische Lage zulässt."

Ursprünglich war die Mitgliederversammlung des "Effzeh" für den vergangenen Herbst anvisiert worden. Die Planung scheiterte jedoch an der wenig berechenbaren Pandemie-Lage.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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