Derby 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach wegen Corona wieder ohne Fans?

Köln - Das rheinische Derby am Samstag zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach droht wieder zum Geisterspiel zu werden. 

Spieltag im Rhein Energie Stadion: Die leeren Sitze im Stadion des 1. FC Köln.
Spieltag im Rhein Energie Stadion: Die leeren Sitze im Stadion des 1. FC Köln.  © Federico Gambarini/dpa

Am Donnerstag lag der dafür entscheidende Wert der Corona-Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner binnen der vergangenen sieben Tage bei 36,4 und damit über der kritischen Marke von 35.

"Wir würden uns wahnsinnig freuen, im Derby Zuschauer dabei zu haben", sagte FC-Sportchef Horst Heldt am Donnerstag. Entscheidend dafür ist, ob der Wert am Tag vor dem Spiel - also am Freitag - unter 35 liegt. "Auch wenn wir ohne Zuschauer spielen sollten: Ein Derby ist ein Derby", betonte er.

Schon am ersten Spieltag gegen die TSG 1899 Hoffenheim hatten die Kölner wegen der höheren Anzahl von Neuinfektionen ohne Zuschauer spielen müssen.  

Das bislang letzte Derby im März im Borussia-Park von Mönchengladbach war das erste Bundesliga-Spiel überhaupt, bei dem keine Zuschauer zugelassen waren. 

"Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass die Zuschauerfrage uns Trainer und die Mannschaft nicht beschäftigt. Es ist immer ein Plus, die eigenen Zuschauer da zu haben und würden uns sehr über Unterstützung freuen", sagte FC-Coach Markus Gisdol, der mit den Kölnern seit Beginn der Geisterspiele im März in der Bundesliga nicht mehr gewonnen hat.

Jonas Hector, Ismail Jakobs und Jorge Meré beim 1. FC Köln auf der Kippe

Unklar ist, ob Kölns Kapitän Jonas Hector (Nackenprobleme) am Samstag spielen kann. "Da müssen wir noch abwarten", meinte Gisdol, der sicher auf Ismail Jakobs (Oberschenkelverletzung) und Jorge Meré (muskuläre Probleme) verzichten muss. 

Auch Anthony Modeste (Trainingsrückstand nach Knieproblemen) kann noch nicht mitwirken. "Wir geben ihm die Zeit, Stück für Stück vorwärts zu kommen. Das tut er auch. Er muss aber absolut beschwerdefrei sein", befand Gisdol.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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