Emmanuel Dennis floppt beim 1. FC Köln: Champions-League-Klub zeigt Interesse

Köln – Er sollte den 1. FC Köln aus dem Keller schießen, entpuppte sich aber als großer Flop. Emmanuel Dennis' (23) Tage in der Bundesliga sind gezählt. Ein Champions-League-Klub soll bereits sein Interesse bekundet haben.

Leih-Stürmer Emmanuel Dennis (23) kann beim 1. FC Köln nicht die erhofften Erfolge vorweisen.
Leih-Stürmer Emmanuel Dennis (23) kann beim 1. FC Köln nicht die erhofften Erfolge vorweisen.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Dennis kam in der Winterpause als Hoffnungsträger an den Rhein. Die hohen Erwartungen von Fans und Verein konnte er jedoch nicht erfüllen.

In seinen acht Einsätzen für die Geißböcke erzielte der 23-jährige Stürmer keinen einzigen Treffer, auf seinem Konto steht eine einsame Torvorlage. Viel zu wenig für die Kölner, die nach wie vor knietief im Abstiegssumpf stecken.

Unter Ex-Trainer Markus Gisdol (52) war Dennis im 2:3-Krimi gegen den FSV Mainz 05 noch nicht mal mehr im Kader. Ob der Nigerianer unter Neu-Coach Friedhelm Funkel (67) eine zweite Chance im Endspurt bekommt, bleibt abzuwarten.

Bereits jetzt scheint aber sicher: Der 1. FC Köln wird Dennis Leihe nicht verlängern, geschweige denn, ihn aus seinem Vertrag beim FC Brügge herauskaufen.

Und es kommt noch dicker für den zuletzt torlosen Stürmer, denn laut einem Bericht der belgischen Tageszeitung "Het Laatste Nieuws" soll Brügge die kommende Saison ebenfalls ohne Dennis planen. Dessen Vertrag läuft eigentlich noch bis 2022, gegen eine entsprechende Ablöse sei ein frühzeitiger Wechsel aber wahrscheinlich.

Atalanta Bergamo soll Interesse an Kölns Leih-Stürmer Emmanuel Dennis haben

Tatsächlich habe es bereits Gespräche mit dem diesjährigen Champions-League-Teilnehmer Atalanta Bergamo gegeben. Wie tief der italienische Erstligist für Dennis in die Tasche greifen würde, ist unklar.

Noch im vergangenen Sommer hatten die Belgier für ihren Brügge-Bomber 20 Millionen Euro verlangt. Der Preis dürfte nach der zuletzt schwachen Leistung inzwischen aber deutlich gesunken sein.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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