Das sagt Kölns Mark Uth zu seinem Elfer-Fehlschuss

Köln – Erst vergab Mark Uth (28) gegen Düsseldorf per Elfmeter die große Möglichkeit zum Ausgleich, bevor zwei seiner Sturmkollegen die Niederlage dann doch noch abwenden konnten.

Düsseldorfs Keeper Kastenmeier hielt den Elfmeter von Kölns Uth (59.).
Düsseldorfs Keeper Kastenmeier hielt den Elfmeter von Kölns Uth (59.).  © Thilo Schmuelgen/Reuters-Pool/dpa

Der 28-Jährige dankte den Kollegen: "Ich bin den Jungs sehr dankbar, dass wir noch mal alles reingehauen haben und sie mir dann heute ein bisschen aus der Scheiße geholfen haben. Das hätte ich dann heute auf meine Kappe genommen."

Es war die 58. Minute, die für einigen Gesprächsstoff gesorgt hatte. Nach einer Flanke von Kainz setzte Uth den Ball an den Pfosten. Als er dann nachsetzte, wurde er gefoult.

Nach dem Elfmeterpfiff schnappte sich zunächst Cordoba den Ball. Mit Uth trat dann aber der Gefoulte selbst an. In der Vorwoche hatte er gegen Mainz noch den ersten Kölner Elfmeter in dieser Saison verwandelt, am Sonntag scheiterte er an Torwart Kastenmeier.

Nach dem Spiel erklärte Uth: "Ich habe letzte Woche getroffen und deswegen hatte ich das Selbstvertrauen und wollte ihn wieder schießen." Er sprach auch von einer nicht optimalen Kommunikation im Vorfeld, da Cordoba unbedingt habe schießen wollen. Dies habe ihn "vielleicht ein bisschen aus dem Konzept gebracht". Uth wollte dies aber nicht als Ausrede zählen lassen.

Trainer Gisdol fand den Fehlschuss nachvollziehbarer Weise "ärgerlich", freute sich aber, dass zwei Spieler unbedingt schießen wollten. Für ihn sei klar gewesen, "dass Mark schießt". Uth sei einer der sichersten Schützen überhaupt.

Gegen Mainz hatte Uth noch einen Elfmeter verwandelt (Archivbild).
Gegen Mainz hatte Uth noch einen Elfmeter verwandelt (Archivbild).  © Lars Baron/Getty/Pool/dpa

Durch den verschossenen Elfmeter blieb Uth übrigens erstmals seit seinem Wechsel im Winter zum 1. FC Köln ohne eine Torbeteiligung in einem Spiel. Bisher gelangen ihm fünf Tore und vier Assists in neun Einsätzen.

Titelfoto: Lars Baron/Getty/Pool/dpa

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