Köln-Trainer Gisdol vor Mainz: "Endlich wieder ein Ziel vor Augen"

Köln – Vor dem Heimspiel des 1. FC Köln gegen den FSV Mainz 05  (Sonntag, 15.30 Uhr) standen am Freitag vor allem die Begleiterscheinungen der Corona-Maßnahmen im Mittelpunkt.

FC-Coach Markus Gisdol (50) sprach am Freitag über die Quarantäne und das Heimspiel gegen Mainz (Archivbild).
FC-Coach Markus Gisdol (50) sprach am Freitag über die Quarantäne und das Heimspiel gegen Mainz (Archivbild).  © Marius Becker/dpa

Nach knapp zwei Monaten wird die Bundesliga ihren Spielbetrieb als erste Liga in Europa wieder aufnehmen. Dabei hoffen alle Beteiligten auf das Hygiene-Konzept der DFL.

Die Vereine sind davon logischerweise am stärksten betroffen. In der vergangenen Woche begab sich das Team des 1. FC Köln in Quarantäne, um Neuansteckungen zu verhindern.

Das sei natürlich mit Einschränkungen verbunden, wie Trainer Gisdol am Freitag in einer Videokonferenz erzählte. Aber die Stimmung sei gut. So habe man in der Vorwoche insgesamt fünf Geburtstage im Teamkreis feiern können.

Er und auch die Spieler freuen sich auf den Re-Start. Endlich habe man wieder ein Ziel vor Augen und könne sich im Wettbewerb mit anderen Teams messen, sagte der FC-Coach.

Er habe im Training wenig negative Überraschungen erlebt und für Sonntag wolle man "so bereit sein wie möglich".

FC war vor der Corona-Pause gut in Form

Bei den restlichen Saisonspielen muss der 1. FC Köln auf den Support der Fans verzichten (Archivbild).
Bei den restlichen Saisonspielen muss der 1. FC Köln auf den Support der Fans verzichten (Archivbild).  © Andreas Gora/dpa

Gisdol sieht auch bei Geisterspielen einen Heimvorteil, auch wenn das Adrenalin durch die Fans fehle. Der Trainer gab aber zu, gespannt auf die "Laufleistung aller Teams" zu sein.

Vor der Corona-Pause hatte der 1. FC Köln unter Trainer Markus Gisdol einen echten Aufschwung erlebt und acht der vorigen 14 Spiele gewonnen. Kann der FC diese Form halten? 

Gisdol bezeichnete dieses Ziel als "Challenge", deren Gelingen man am Saisonende bewerten könne. Gegen Mainz sind laut Gisdol alle Spieler bis auf Rafael Czichos und Niklas Hauptmann einsatzfähig. 

Nach dem Spiel wird die Quarantäne des Teams übrigens enden. Gisdol und auch Sportdirektor Horst Heldt betonten am Freitag, dass die Spieler sich ihrer Pflichten bewusst seien. Aber der Kölner Trainer bat auch um Nachsicht, da jeder Mensch mal Fehler mache.

Mit 32 Punkten nach 25 Spieltagen belegt der Aufsteiger derzeit einen sehr soliden 10. Platz und hat zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

Mehr zum Thema 1. FC Köln:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0