Funkel beim 1. FC Köln: "Die Aufgabe ist nicht einfach, aber nicht unmöglich"

Köln - Mit großer Lust und viel Zuversicht geht Friedhelm Funkel (67) die Retter-Mission beim 1. FC Köln an.

Friedhelm Funkel (67) wird den 1. FC Köln nur in den letzten sechs Saisonspielen betreuen.
Friedhelm Funkel (67) wird den 1. FC Köln nur in den letzten sechs Saisonspielen betreuen.  © Federico Gambarini/dpa

"Die Aufgabe ist nicht einfach, aber nicht unmöglich. Die Leistung der Mannschaft am Sonntag stimmt mich optimistisch. Ich freue mich total darauf und weiß, was auf mich zukommt", sagte der neue Cheftrainer des 1. FC Köln am Montag bei seiner Vorstellung im Geißbockheim.

Der vom Abstieg bedrohte rheinische Club hatte die Verpflichtung des erfahrenen Coach am Vormittag bekanntgegeben, nachdem Markus Gisdol (51) am Sonntagabend nach der 2:3-Niederlage gegen den FSV Mainz 05 freigestellt worden war.

FC-Sportchef Horst Heldt (51) bestätigte, dass der erste Kontakt zu Funkel schon vor etwa einem Monat im Vorfeld des Spiels gegen Borussia Dortmund stattgefunden habe.

"Wir sind überzeugt, dass er den Input geben kann, den wir benötigen", sagte Heldt, der darüber hinaus natürlich auch einen Trainer für die neue Saison suchen muss.

Funkel wird die Mannschaft nur in den letzten sechs Saisonspielen betreuen. "Das haben wir klar kommuniziert und ich werde meine Aufgabe dann hoffentlich erfolgreich beenden", sagte der 67-Jährige. Die Fans kommentierten die Funkel-Verpflichtung bereits heftig in den sozialen Netzwerken. Einen TAG24-Kommentar findest Du hier.

Trotz Karriereende: Darum kommt Funkel zurück

Der Rücktritt vom eigentlich geplanten Karriereende Anfang 2020 hänge auch mit der Corona-Pandemie zusammen.

"Ich konnte meine neue Freiheit nicht so genießen. Im Herbst ist dann der Gedanke gereift, noch einmal zu arbeiten. Ich habe diese Lust verspürt, noch einmal etwas zu machen", erklärte der neue FC-Coach sein Engagement.

Sein erstes Training mit der neuen Mannschaft leitet Funkel am Dienstag um 11 Uhr, das erste Spiel ist das rheinische Derby bei Bayer Leverkusen am nächsten Samstag (18.30 Uhr). Hier

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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