Gefühlschaos bei Geißbock-Stürmer Steffen Tigges nach dem Tor gegen seine "alte Liebe" BVB

Köln - Die Frage, wie er jubeln würde, hatte Steffen Tigges (24) im Vorfeld ausweichend beantwortet. Wenn ein Stürmer noch kein Saisontor erzielt hat, hätte es vielleicht seltsam geklungen, über Torjubel zu dozieren.

FC-Stürmer Steffen Tigges (24, r.) erzielte im Heimspiel gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund (Endstand 3:2) sein erstes Saisontor.
FC-Stürmer Steffen Tigges (24, r.) erzielte im Heimspiel gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund (Endstand 3:2) sein erstes Saisontor.  © Federico Gambarini/dpa

Doch nach dem 3:2 gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund bemühte der neue Torjäger des 1. FC Köln eine der häufigsten Floskeln im Fußball: "Der Fußball schreibt seine eigenen Geschichten."

In dieser schoss Tigges nicht nur sein erstes Saisontor. Gegen seine "alte Liebe". Es war das 2:1, das das Spiel endgültig drehte. Und es machte ihn auch persönlich zum Sieger in einem kuriosen Duell mit Anthony Modeste (34).

Dessen Nachfolger ist er, wenn auch vor seinem Abgang gekommen. Modeste ging dafür nach Dortmund. Und enttäuscht dort, auch am Samstag wieder.

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So stellte sich für Tigges doch die Frage nach dem Jubel. Er verkniff ihn sich nicht, feierte aber auch nicht ausgelassen. "Ich verdanke dem BVB schon relativ viel. Da wollte ich ein bisschen Respekt zeigen", sagte er. "Aber ich denke, man hat schon gesehen, dass ich mich riesig gefreut habe."

Bei Borussia Dortmund hat er am Ende nie wirklich eine Chance bekommen. Der längste seiner 15 Joker-Einsätze dauerte 32 Minuten. Gegen Köln. Tigges traf. "Und es war fast das gleiche Tor wie jetzt", sagte er lachend. Solche Geschichten schreibt eben der Fußball.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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