Gerüchte um Staatshilfen: Hat der 1. FC Köln die Regierung um Hilfe gebeten?

Köln - Nach einem Medienbericht kämpft der 1. FC Köln derzeit offenbar nicht nur in sportlicher Hinsicht um den Traditionsklub, sondern ebenso in wirtschaftlicher.

Der 1. FC Köln soll sich nach einem Medienbericht über Staatshilfen schlau gemacht haben. Offenbar geht es um eine Bürgschaft in Höhe von 10 Millionen Euro.
Der 1. FC Köln soll sich nach einem Medienbericht über Staatshilfen schlau gemacht haben. Offenbar geht es um eine Bürgschaft in Höhe von 10 Millionen Euro.  © Federico Gambarini/dpa

Wie das Handelsblatt am Montag berichtete, sollen die Kölner sich nach "Handelsblatt-Informationen" als erster Klub der Bundesliga über Staatshilfen informiert haben.

Durch die Corona-Krise hatte der 1. FC Köln bereits im November für die vergangene und aktuelle Saison einen Umsatzverlust von mindestens 40 Millionen Euro vorausgesagt.

Wegen der schwierigen finanziellen Lage soll Köln beim Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des Bundes angefragt haben, welche Hilfen für den Klub infrage kämen.

Nach den Berichten mehrerer Medien soll es dabei um eine Bürgschaft in Höhe von rund zehn Millionen Euro gegangen sein. Das Bundeswirtschaftsministerium soll den Effzeh allerdings an das Land Nordrhein-Westfalen verwiesen haben.

Der 1. FC Köln wies alle Spekulationen zurück und dementierte ein Interesse an staatlichen Hilfen. Weder der Klub, noch eine von ihm bevollmächtigte Person hätten mit der Bundesregierung oder einem Vertreter des Wirtschaftsstabilisierungsfonds über eine eventuelle Staatshilfe gesprochen, so der Verein.

Lediglich einen Termin räumte der FC ein, bei dem ein selbständiger Finanzdienstleister das Modell vorgestellt hätte. Allerdings gab der Verein weiter an, dass dieser Termin nicht auf Wusch des FC zustande gekommen sei. Es habe anschließend auch "keine weiteren Aktivitäten diesbezüglich gegeben".

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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