Jonas Hector mit herber Schiri-Kritik nach Kölner Heimpleite gegen Freiburg!

Köln - Jonas Hector (30) war nach der 1:4-Heimpleite des 1. FC Köln im Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg richtig geladen!

Jonas Hector (30) war nach der Heim-Pleite seines 1. FC Köln gegen den SC Freiburg bedient. Der Hauptschuldige war schnell gefunden: Schiedsrichter Marco Fritz (43).
Jonas Hector (30) war nach der Heim-Pleite seines 1. FC Köln gegen den SC Freiburg bedient. Der Hauptschuldige war schnell gefunden: Schiedsrichter Marco Fritz (43).  © Swen Pförtner/dpa

Schließlich war eine spielentscheidende Situation - der nicht gegebene Treffer der Geißböcke zum 2:2-Ausgleich - die Hector nach dem Schlusspfiff so richtig auf die Palme brachte.

Der Kölner Kapitän hatte in der ersten Minute der Nachspielzeit mustergültig für Jan Thielmann abgelegt. Der Joker ließ sich nicht lange bitten und drosch das Leder zum vermeintlichen Ausgleich in die Maschen des Freiburger Gehäuses.

Doch Schiedsrichter Marco Fritz (43) verwehrte dem Treffer die Anerkennung. Hector hatte den Ball mit Schulter und Oberarm berührt. Auch der Video-Assistant-Referee (VAR) sah offenbar keinen Anlass, an der Wahrnehmung des Unparteiischen zu zweifeln.

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Nach dem Abpfiff fand der Kapitän der Geißböcke beim Bezahlsender DAZN deutliche Worte für die Situation: "Die Schiedsrichter sind ja immer der Meinung, dass sie alles besser wissen. Ich habe dann nachgefragt, wie die Handspielregel ist, das konnte er mir dann auch nicht sagen."

Statt 2:2 hieß es am Ende 1:4, da Vincenzo Grifo (90.+3) und Jonathan Schmid (90.+6) den mit ihrem Schicksal hadernden Kölnern noch zwei Treffer einschenkten. Nun braucht der Effzeh in den verbleibenden beiden Partien bei Hertha BSC und gegen Absteiger FC Schalke 04 wohl zwei Siege, um noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt zu haben.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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