Jorge Meré über seine Zukunft beim 1. FC Köln: "Im Fußball weiß man nie"

Köln – Für Jorge Meré könnte es beim 1. FC Köln aktuell nicht besser laufen. Nachdem der 23-Jährige Verteidiger zuletzt eine schwere, weil verletzungsreiche Zeit durchgemacht hat, startet er inzwischen wieder voll durch.

Jorge Meré (23) erlebt beim 1. FC Köln derzeit eine Hochphase.
Jorge Meré (23) erlebt beim 1. FC Köln derzeit eine Hochphase.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Das bekam der gebürtige Spanier zuletzt sogar von FC-Trainer Markus Gisdol (51) attestiert. "Man hat gesehen, wie wertvoll er für uns ist", lobte ihn der Coach nach der Partie gegen RB Leipzig (0:0) vom 13. Bundesliga-Spieltag.

Die Nullnummer hatte sich für die nach wie vor abstiegsbedrohten Geissböcke eher wie ein Sieg angefühlt – ein Triumph, zu dem Meré einen maßgeblichen Teil beigetrug.

Der spanische U-21-Nationalspieler überzeugte mit einer bärenstarken Leistung und gilt bei den Kölnern wieder als gesetzter Stammspieler.

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Dabei handelt es sich um eine Entwicklung, die so zu Saisonbeginn noch nicht absehbar war. Wegen einer Reihe kleinerer Verletzungen fiel Meré immer wieder aus, verlor dabei aber nie seine Rückkehr aus den Augen.

"Ich habe immer weitergearbeitet und war überzeugt, dass ich schnell und noch stärker zurückkommen kann. Das habe ich bewiesen", sagt der 23-Jährige heute. "Ich habe immer dran geglaubt und im Training Gas gegeben."

Merés Vertrag läuft in Köln noch bis 2023. Trotzdem ist er sich bewusst: "Im Fußball weiß man nie, wie es weitergeht." Statt konkreter Zukunftsplanung will der Defensivmann lieber "ruhig bleiben und seine Leistung bringen".

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) geht es für ihn und den "Effzeh" erst einmal auswärts gegen den SC Freiburg.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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