Kingsley Ehizibue vom 1. FC Köln spricht über Rassismus

Köln - Kingsley Ehizibue (25) ist Verteidiger beim 1. FC Köln. Der in München geborene Spieler hat nigerianische Eltern, dunkle Hautfarbe und wuchs in den Niederlanden auf. In einem Video des 1. FC Köln spricht der Kölner offen über Rassismus und seine Erfahrungen dazu in Köln.

Kingsley Ehizibue (25) spielt als Verteidiger beim 1. FC Köln.
Kingsley Ehizibue (25) spielt als Verteidiger beim 1. FC Köln.  © Twitter/1.FC Köln/Screenshot

Eigentlich sorgt Kingsley Ehizibue im Team der Kölner fast immer für ein Lachen und gute Stimmung. Zuletzt sorgte er mit einem Video sorgte für ein Dauergrinsen bei seinen Fans.

Auf dem Feld der Bundesliga ist der Kölner Kicker hingegen gefürchtet. Er gilt als pfeilschnell, spurtete im Oktober 2019 gegen den FC Schalke 04 sogar als schnellster Bundesliga-Spieler über den Platz.

Der Mord am schwarzen US-Bürger George Floyd (†) trifft Kingsley Ehizibue aber persönlich. Als Mensch mit dunkler Hautfarbe kennt der Kicker ebenfalls Rassismus seit seiner Kindheit, wie er im Video berichtet.

In dem Videobeitrag des 1. FC Köln bei Twitter sagt er zu seinen Fans: "Es ist schmerzhaft zu sehen." 

Wenn jemand Opfer von Rassismus werde, sei es für ihn jedesmal, als ob es seinen Bruder, seine Mutter oder seinen Vater treffen würde.

"Für mich persönlich ist das sehr schmerzhaft", so der Kölner Verteidiger in dem Video.

Liebe gegen Rassismus

Ehizibue versucht trotzdem stark und positiv aufzutreten. Er will mit Liebe vorangehen und versuchen, so ein Vorbild zu sein.

Ein paar lobende Worte hat er auch für Köln als Wohnort: "Jeder ist hier akzeptiert. Egal ob du schwarz oder weiß bist, ob du ein Mann oder eine Frau bist."

"Das fühlst du hier in der Stadt, in unserem Team und in der Umgebung." Der Kölner Spieler spielte viele Jahre in den Niederlanden und ist nigerianischer Nationalspieler.

Titelfoto: Twitter/1.FC Köln

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