Knallharte Verhandlungen: 1. FC Köln und Stadt einigen sich auf Stadionpacht für Geisterspiele

Köln - Einen Tag vor seiner digitalen Mitgliederversammlung hat Bundesligist 1. FC Köln eine Einigung über eine rückwirkende Reduzierung der Stadionpacht seit Beginn der Geisterspiele im März 2020 präsentiert.

Die Einigung gilt bei einem weiteren Zuschauer-Ausschluss auch für die Mitte August beginnende Saison 2021/22.
Die Einigung gilt bei einem weiteren Zuschauer-Ausschluss auch für die Mitte August beginnende Saison 2021/22.  © Rolf Vennenbernd/dpa pool/dpa

In einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Stadt und der Kölner Sportstätten GmbH wurde mitgeteilt, dass die ursprünglich 7,895 Millionen Euro netto betragenden Fixkosten um 50 Prozent reduziert wurden.

Die normalerweise knapp über 1,5 Millionen betragende Betriebskostenpauschale wurde um 15 Prozent gemindert.

Die Einigung gilt bei einem weiteren Zuschauer-Ausschluss auch für die Mitte August beginnende Saison 2021/22 und wird bei einer Teil-Öffnung schrittweise wieder angehoben.

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"Die Verhandlungen waren hart – trotzdem konnten wir so eine sehr faire Lösung finden, die für uns Planungssicherheit bedeutet", sagte FC-Präsident Werner Wolf (64).

1. FC Köln gibt Einigung auch auf seinem Twitter-Kanal bekannt

Stadtkämmerin Dörte Diemert (47) sprach von einer "Einigung, die die Interessen aller Beteiligten angemessen berücksichtigt".

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa pool/dpa

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