1. FC Köln: Stefan Müller-Römer verkündet nach umstrittenen Mails seinen Rücktritt

Köln – Stefan Müller-Römer (52) ist nicht mehr Vorsitzender des Mitgliederrates beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln

Stefan Müller-Römer (52) hat nach einigen Fehltritten sein Amt als Vorsitzender des Mitgliederrates beim 1. FC Köln niedergelegt.
Stefan Müller-Römer (52) hat nach einigen Fehltritten sein Amt als Vorsitzender des Mitgliederrates beim 1. FC Köln niedergelegt.  © imago images/Herbert Bucco

"Für die Entscheidung von Müller-Römer, sein Amt als Vorsitzender des Mitgliederrates zur Verfügung zu stellen, erklärt der Vorstand seinen Respekt", hieß es in einer Mitteilung des Clubvorstandes mit Präsident Werner Wolf (64) an der Spitze.

Müller-Römer, der sich seit 2003 beim dreimaligen deutschen Meister engagiert, hatte dem Gremium seit seiner Gründung 2013 vorgestanden. Er wird ihm weiterhin angehören.

Laut dem Express hatte der umstrittene Jurist mit der markanten Zopf-Frisur den Rückhalt im Mitgliederrat verloren. Dem 52-Jährigen werden demnach eine Reihe von Fehltritten angelastet.

Jüngst hatte ein an die Öffentlichkeit geratener Mailverkehr mit einem Mitglied für Schlagzeilen gesorgt.

Der Mitgliederrat sprach in einer Mitteilung von einem "kampagnenartigen Vorgehen der Veranlasser". Müller-Römer sei "Opfer übelster Hetze" geworden.

Stefan Müller-Römer bleibt ordentliches Mitglied im Gremium des 1. FC Köln

"Seine daraus entstandenen Verletzungen können wir nachvollziehen", teilte der Mitgliederrat mit. "Leidenschaftliche Menschen machen Fehler. Mutige und aufrechte Menschen entschuldigen sich für eben diese. Und das hat Stefan Müller-Römer stets getan und er tut es auch in diesem Fall."

Daher begrüße es das Gremium, "dass Stefan Müller-Römer als ordentliches Mitglied dem Rat erhalten bleibt".

Noch vor Tagen hatten sich die Kölner Altinternationalen um Ex-Präsident Overath im Vereinszentrum zur Causa Müller-Römer mit der Club-Spitze getroffen.

Müller-Römer erzwang 2010 eine Neuauszählung zur Entlastung des damaligen Vorstandes mit Overath an der Spitze. Für das Idol war es der Anfang vom Ende seiner Amtszeit.

Titelfoto: imago images/Herbert Bucco

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