Krise beim 1. FC Köln: Trainer Gisdol nimmt Druck "gerne" auf sich

Köln – Nach der 0:5-Niederlage des 1. FC Köln gegen den SC Freiburg wächst der Druck auf Trainer Markus Gisdol (51) und sein Team. Doch der Coach versucht das positiv zu sehen.

Markus Gisdol (51) steht vor dem Spiel gegen Hertha BSC heftig unter Druck.
Markus Gisdol (51) steht vor dem Spiel gegen Hertha BSC heftig unter Druck.  © Marius Becker/dpa

So versteht Gisdol den zunehmende Druck auf seine Person auch als Chance für seine Spieler.

Vor dem Spiel gegen Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr) lagen die Kölner auf Platz 16 der Bundesliga-Tabelle und sind somit vom Abstieg bedroht.

Der FC-Trainer sagte am Samstag im TV-Sender Sky: "Das gehört irgendwie mittlerweile zum Geschäft dazu, da werde ich jetzt nicht nervös deswegen." Es freue ihn natürlich nicht, fügte Gisdol hinzu.

Allerdings betonte er auch: "Wenn solche Dinge dazu führen, dass der eine oder andere Spieler sich vielleicht mehr auf seine Leistung konzentrieren kann und mehr abrufen kann, wenn der Druck mehr auf dem Trainer liegt, dann nehme ich das gerne auf mich."

Der Sportchef Horst Heldt (51) hatte Gisdol vor dem Spiel gegen die Berliner zunächst nur eine Job-Garantie für diese Partie gegeben.

1. FC Köln: Markus Gisdol wechselt gegen Hertha BSC viel

Für das Spiel gegen die Berliner nahm der FC-Coach fünf Wechsel vor. Demnach kommen Sava-Arangel Cesic, Kingsley Ehizibue, Jannes Horn, Rafael Czichos und Dominick Drexler zum Einsatz.

Dafür rutschen Benno Schmitz, Salih Özcan, Ismail Jakobs und Anthony Modeste auf die Ersatzbank. Innenverteidiger Jorge Meré steht gar nicht im Kader.

Den Spieltag haben die Geißböcke unter das Motto "Lebe wie Du bist. Gemeinsam für Vielfalt", gestellt. Um das Werben für Akzeptanz und Gleichberechtigung während des Spiels zu bekräftigen, sind die Sponsorenlogos in Regenbogenfarben gehalten.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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