Lappen weg! FC-Profi Emmanuel Dennis hat für rasanten Fahrstil kuriose Ausrede

Köln – Fußball-Profi Emmanuel Dennis (23) vom 1. FC Köln darf sich vorerst nicht mehr hinters Steuer setzen, weil er satte 44 km/h zu schnell unterwegs war. Vor Gericht hatte er für die Temposünde eine kuriose Ausrede parat.

Für Emmanuel Dennis (23) vom 1. FC Köln läuft es derzeit auch abseits des Bundesliga-Rasens nicht gerade optimal.
Für Emmanuel Dennis (23) vom 1. FC Köln läuft es derzeit auch abseits des Bundesliga-Rasens nicht gerade optimal.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Die fadenscheinige Erklärung bewahrte Dennis jedoch nicht vor einem dreimonatigen Fahrverbot - seinen Lappen musste der Kölner Leih-Stürmer trotzdem abgeben. Und auch seine praktische und theoretische Fahrprüfung muss er wiederholen.

Nach einem Bericht der belgischen Zeitung Het Laatste Nieuws wurde der 23-Jährige am Dienstag verurteilt, weil der Richter ihm die Ausrede, er habe zum entsprechenden Zeitpunkt gar nicht hinter dem Lenkrad gesessen, nicht abkaufte.

So konnte Dennis offenbar nicht erklären, wer an seiner Stelle mit 134 Sachen durch eine 90er-Zone gebrettert sein soll. "Er hatte ein Jahr Zeit, um es herauszufinden", soll der Richter erwidert haben.

Demnach handelt sich um eine späte Verurteilung, denn der Fußballer wurde bereits im September 2019 für das Vergehen auf einer Schnellstraße in der Nähe von Brügge geblitzt. Damals spielte er noch für den belgischen Erstligisten FC Brügge.

Laut der niederländischen Zeitung Het Nieuwsblad handelt es sich dabei nicht um die erste Verkehrssünde des gebürtigen Nigerianers. Er sei bereits zum dritten Mal für gefährliche Aktionen im Straßenverkehr - darunter auch ein Unfall - verurteilt worden.

In der Bundesliga hat Emmanuel Dennis bislang weniger Tempo drauf

Und auch auf dem Bundesliga-Rasen läuft es für Dennis derzeit nicht rund. Nach seiner Verpflichtung im Winter konnte er in fünf Startelf-Einsätzen seine Tor-Gefahr noch nicht unter Beweis stellen.

Am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) geht es für den 1. FC Köln in der Bundesliga gegen Werder Bremen. Die Geißböcke befinden sich mit Tabellenplatz 14 nach wie vor im Abstiegskampf.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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