Vom Spaßvogel zum Weltmeister: Seine Karriere begann heute vor 17 Jahren beim 1. FC Köln

Köln - Lukas Podolski (35) startete exakt an diesem 22. November 2020 vor 17 Jahren in seine Profi-Karrriere als Fußballer. Mit seinem ersten Spiel in der Bundesliga für den 1. FC Köln legte er den Auftakt für eine fabelhafte Karriere.

Lukas Podolski in jungen Jahren: Vor 17 Jahren spielte er erstmals für den 1. FC Köln und debütierte in der Bundesliga.
Lukas Podolski in jungen Jahren: Vor 17 Jahren spielte er erstmals für den 1. FC Köln und debütierte in der Bundesliga.  © Rolf Vennenbernd dpa/lnw

"Prinz Poldi", später als Weltmeister 2014 endgültig gekrönt, unterzeichnete ausgerechnet zum 11. November 2003 seinen Profi-Vertrag beim 1. FC Köln - dem Beginn der jährlichen Karnevalssaison.

Weitere elf Tage später, am 22. November 2003, folgte sein erster Einsatz als Profisportler auf Kölner Rasen.

Für ihn persönlich wurde dieses erste Jahr mit nur 18 Jahren ein Rekord-Auftakt. Er versenkte in 19 Spielen gleich zehn Tore! Bundesliga-Rekord.

Der 1. FC Köln stieg trotzdem ab, doch Prinz Poldi feuerte aus allen Rohren, schoss seinen Club als Torschützenkönig der zweiten Liga zurück in die Bundesliga.

In 30 Spielen traf Lukas Podolski insgesamt 24 Mal in des Gegners Kasten.

Während Podolski weiter als Spielmacher glänzte, stieg der 1. FC Köln 2005/06 bekanntlich wieder ab und der FC Bayern München lockte den kölschen Jung in den Süden.

Lukas Podolski und seine internationalen Abenteuer

13.07.2014, Brasilien: Bastian Schweinsteiger (l.) und Lukas Podolski jubeln nach dem Sieg der Weltmeisterschaft 2014 mit dem Pokal.
13.07.2014, Brasilien: Bastian Schweinsteiger (l.) und Lukas Podolski jubeln nach dem Sieg der Weltmeisterschaft 2014 mit dem Pokal.  © picture alliance / Andreas Gebert/dpa

Bei den Bayern konnte sich "Poldi" allerdings nicht durchsetzen. Die Stimmungskanone Podolski haderte, kam meist nur von der Bank.

Fans des 1. FC Köln jubelten deshalb in der Saison 2009/10 über die Rückkehr des "verlorenen Sohnes". Die Rückhol-Aktion kostete damals 10 Millionen Euro.

Ein Glück für die Kölner: Poldi fand in den Jahren bis 2012 zurück zu alter Stärke und leistete so einen großen Beitrag für den 1. FC Köln.

Mit dem dritten Abstieg der Kölner wechselte Poldi Ende 2012 in internationale Gefilde. FC Arsenal, Inter Mailand, Galatasaray Istanbul und Vissel Kobe riefen. Als Gewinner des japanischen Kaiserpokals verabschiedete sich der Weltmeister von 2014 Anfang 2020 aus Japan.

Während in Köln die Gerüchte aufkeimten, der kölsche Jung könnte in seine Wahlheimat zurückkehren, zog es ihn allerdings wieder in Türkei. Für Antalyaspor kickt er seit dem Sommer in der türkischen Süper Lig. In acht Spielen erzielte er zwei Tore.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd dpa/lnw

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