Lukas Podolski sorgt für Eklat: FC-Chef Wehrle reagiert auf Dementi

Köln – Eklat bei der Mitgliederversammlung: Der frühere Weltmeister Lukas Podolski (36) hat während der Online-Versammlung seines Herzensvereins 1. FC Köln eine Aussage von Klub-Präsident Werner Wolf (64) dementiert.

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (46) hat bestätigt, dass er mit Lukas Podolski (36) im Austausch steht.
FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (46) hat bestätigt, dass er mit Lukas Podolski (36) im Austausch steht.  © Montage: Marius Becker/dpa, Henning Kaiser/dpa

"Während der Mitgliederversammlung des FC wurde erklärt, dass ich a.) in der kommenden Saison nicht zum FC zurückkehren werde, aber man b.) mit mir in einem guten Dialog sei", twitterte der frühere Weltmeister: "a.) kann ich bestätigen, b.) nicht."

Er stellte klar: "Der Vorstand des 1. FC Köln steht und stand mit mir nicht in Kontakt."

Wolf hatte erklärt, dass "Poldi", der insgesamt 14 Jahre für die Geißböcke spielte, seines Wissens nach noch zwei Jahre Fußball spielen wolle. Man stehe aber für die Zeit danach in Dialog und die Tür sei "immer offen".

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Zu Podolskis Tweet befragt, erklärte Wolf: "Ich habe die Aussage getätigt, dass Lukas mit dem 1. FC Köln in einem permanenten Austausch steht. Das tut er mit Alexander Wehrle fast ein- bis zweimal die Woche. Da Herr Wehrle mich darüber informiert, weiß ich, wie eng der Austausch ist."

Geschäftsführer Wehrle (46) bestätigte: "Ich bin mit Lukas im Austausch zu Projekten verschiedener Ansätze. Der Inhalt ist vertraulich. Schauen wir mal, was die Zukunft bringt."

Lukas Podolski dementiert bei Twitter Aussage von FC-Präsident Wolf

Aktuell steht Podolski noch bei dem türkischen Erstligisten Antalyaspor unter Vertrag, dieser läuft jedoch zum Juli aus. Zu welchem Verein der 36-Jährige dann wechseln wird, ist bislang noch nicht bekannt.

Titelfoto: Montage: Marius Becker/dpa, Henning Kaiser/dpa

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