Nach Dämpfer auf der Alm: Zeigt der 1. FC Köln wieder sein Heim-Gesicht?

Köln - Es gibt gute Nachrichten für den 1. FC Köln, denn trotz einer unterdurchschnittlichen Vorstellung bei Arminia Bielefeld reichte es zu einem Punktgewinn. Noch besser aus Kölner Sicht: In der am Freitag startenden englischen Woche gibt es gleich zwei Heimspiele!

Salih Özcan (23) gehört seit Wochen zu den besten Akteuren beim 1. FC Köln.
Salih Özcan (23) gehört seit Wochen zu den besten Akteuren beim 1. FC Köln.  © Swen Pförtner/dpa

Am Freitag (DAZN, 20.30 Uhr) empfangen die Kölner den auf dem Relegationsplatz stehenden FC Augsburg.

Im heimischen RheinEnergie-Stadion holten die Geißböcke bislang 15 ihrer insgesamt 19 Punkte und blieben bisher auch unbesiegt.

In der Fremde siegten sie lediglich bei den DFB-Pokalrunden in Jena und beim VfB Stuttgart.

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Dies allein erklärt nicht die dürftige Vorstellung in Bielefeld, aber klar ist auch, dass die Mannschaft nach der Vorgeschichte aus der vergangenen Saison mit der Rettung in der Relegation mit Rückschlägen rechnen muss. Die Mannschaft bringt nicht die Qualität mit, um 34 Spiele auf dem Niveau wie gegen Mönchengladbach zu agieren.

Zudem wurde bei Ellyes Skhiri (26) deutlich, dass er noch einige Trainingseinheiten braucht, um wieder voll auf seinem ursprünglichen Leistungsniveau zu sein.

Wenn dann mit Dejan Ljubicic (24) ein weiterer Leistungsträger abbaut und Kapitän Jonas Hector (31) sowie Mark Uth (30) ohnehin fehlen, kann das Team von Steffen Baumgart (49) so etwas nicht auffangen.

"Wir schaffen es nicht, jede Woche eine Topleistung zu bringen, sondern müssen jedes Spiel hart arbeiten. Wir sind noch nicht so stabil", sagt Baumgart.

Steffen Baumgart spricht Fehler klar an und aus

Steffen Baumgart (49) war mit der Leistung seiner Mannschaft in Bielefeld alles andere als zufrieden.
Steffen Baumgart (49) war mit der Leistung seiner Mannschaft in Bielefeld alles andere als zufrieden.  © Swen Pförtner/dpa

Umso besser für Baumgart und seine Truppe, dass mit Augsburg und am Sonntag, 19. Dezember, auch dem VfB Stuttgart noch zwei Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte in Köln gastieren.

Denn die bis dato schon sehr stabile Hinrunde mit 19 Punkten könnte mit zwei weiteren Heimsiegen zu einer sehr guten gemacht werden.

Zudem bietet sich am Dienstag, 14. Dezember, beim Spiel in Wolfsburg noch die Möglichkeit, zum Ende der Hinserie doch noch einen Auswärtssieg zu landen.

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Sehr viel Konjunktiv, aber allein die Tatsache, dass sich das Team diese Ausgangslage erspielt hat, spricht für die Arbeit von Baumgart. Der Übungsleiter ist auch einer, der Fehler klar und deutlich anspricht und nichts schönreden will.

"Das war keine gute Vorstellung", sagte der 49-Jährige. In Zeiten von Markus Gisdol (52) flüchteten sich die Verantwortlichen gerne in Ausreden.

Nicht so bei Baumgart. Auch eine neu gewonnene Qualität. Ebenso wie die Heimstärke, die sie am Freitag wieder ausspielen wollen.

Titelfoto: Bildmontage: Swen Pförtner/dpa

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