1. FC Köln: Sieben Spiele purer Abstiegskampf

Köln - Markus Gisdol (51) kennt die Situation. Oft genug hatte der Trainer des 1. FC Köln schon sein "Endspiel", oft genug bekam er mit seinem Team noch die Kurve.

Markus Gisdol (51), Trainer des 1. FC Köln, kämpft gegen den Abstieg und um seinen Job als Trainer.
Markus Gisdol (51), Trainer des 1. FC Köln, kämpft gegen den Abstieg und um seinen Job als Trainer.  © Swen Pförtner/dpa

Doch die letzten sieben Saisonspiele um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga haben es in sich.

Schon am nächsten Sonntag (18 Uhr) treffen mit Köln (23 Punkte) und dem FSV Mainz 05 (25) zwei Teams aus dem nur durch zwei Punkte getrennten Abstiegskandidaten-Quartett aufeinander.

Arminia Bielefeld (23) und Hertha BSC komplettieren die gefährdeten Teams.

Der FC Schalke 04 als abgeschlagenes Tabellen-Schlusslicht wird wohl in diesen Kampf kaum noch eingreifen können.

Gisdol hat weiterhin das Vertrauen der Vereinsführung und Sportchef Horst Heldt (51) - zumindest für das nächste Spiel.

"Markus wird gegen Mainz auf der Bank sitzen", bestätigte FC-Sportchef Horst Heldt am Ostersonntag.

Gegen Mainz muss der 1. FC Köln punkten

Beim VfL Wolfsburg verloren die Kölner am Ostersamstag 0:1.
Beim VfL Wolfsburg verloren die Kölner am Ostersamstag 0:1.  © Swen Pförtner/dpa

Damit bleibt Köln das einzige Team im Abstiegskampf, das noch nicht den Trainer gewechselt hat.

Eine Job-Garantie bis zum Saisonende gibt es allerdings nicht. "Wir sind davon überzeugt, dass es sinnvoll ist, von Woche zu Woche zu denken", sagte Heldt.

Gisdol ist nach den beiden vergangenen Auftritten beim 2:2 gegen Borussia Dortmund und dem 0:1 in Wolfsburg zuversichtlich.

"Wenn wir die Leistung der letzten beiden Spiele halten können, ist es für uns möglich, schnell zu punkten", befand der FC-Coach.

Auch Heldt ist davon überzeugt, dass die Mannschaft in dieser Verfassung gute Chancen gegen Mainz hat.

"Ich glaube, wenn wir so spielen wie in Wolfsburg, können wir gegen Mainz gewinnen. Wir müssen zu Hause drei Punkte holen. Aber auch danach sind wir nicht gerettet", sagte Heldt.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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