Relegationsspiel in Kiel: Polizei nimmt Kölner Fans vorm Stadion fest

Kiel/Köln - Vor dem Relegationsrückspiel gegen den Zweitligisten Holstein Kiel am Samstag haben rund 250 Fans des Bundesligisten 1. FC Köln einen Marsch in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt zum Holstein-Stadion unternommen.

Fans des 1. FC Köln bei einem vergangenen Spiel in Köln.
Fans des 1. FC Köln bei einem vergangenen Spiel in Köln.  © Henning Kaiser/dpa

Die Kölner Anhänger werden von der Polizei zu einer Freifläche am Stadion geleitet.

Kieler Fans werden strikt von den Kölnern getrennt und nur hinter der Osttribüne des Stadions zugelassen. Ihre Zahl ist auf 800 beschränkt.

Das ist eine Sicherheitsmaßnahme nach den Vorkommnissen beim vergangenen Meisterschaftsspiel am vergangenen Sonntag.

Dabei hatten sich rund 1500 Holstein-Fans am Stadion versammelt, Pyrotechnik gezündet und Flaschen geworfen.

Diesmal sollen die Fans vor Beginn der Partie kontrolliert werden. Neben Alkohol sind Glasflaschen und Feuerwerkskörper verboten.

Ins Stadion werden erstmals seit Oktober vergangenen Jahres rund 2350 Zuschauer eingelassen.

1. FC Köln bei Holstein Kiel unter Druck

Damit wollen die Sicherheitskräfte eine massive Ansammlung von Fußball-Anhängern vor dem Stadion verhindern. Auch in Köln sind 200 Polizei-Beamte im Einsatz. Dort werden ebenfalls Fans vor dem Stadion erwartet.

Das Hinspiel am vergangenen Mittwoch hatte Holstein Kiel mit 1:0 gewonnen. Den Norddeutschen reicht ein Unentschieden für den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga.

Update, 19.39 Uhr: Zwei Festnahmen vor Kieler Stadion bei Relegationsspiel

Die Kieler Polizei hat während des Relegationsrückspiels von Holstein Kiel gegen den 1. FC Köln zwei Kölner Fans vorläufig festgenommen. Ein Fan von Holstein Kiel wurde festgenommen.

Wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte, hatten die beiden Anhänger des Bundesligisten nach den ersten Kölner Treffern Bengalos gezündet. Ansonsten habe es zunächst keine besonderen Vorkommnisse oder Auseinandersetzungen gegeben.

Den Live-Ticker zum Spiel findest Du hier.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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