Revanche gegen Düsseldorf? Köln-Trainer Gisdol sieht "total veränderte Mannschaft"

Köln – Vor dem Heimspiel des 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf am kommenden Sonntag (18 Uhr) hat FC-Trainer Markus Gisdol (50) ein Lob an den Gegner, aber auch an das eigene Team ausgesprochen.

FC-Coach Markus Gisdol (50) steht vor seinem zweiten Geister-Heimspiel.
FC-Coach Markus Gisdol (50) steht vor seinem zweiten Geister-Heimspiel.  © Lars Baron/Getty/Pool/dpa

Aus dem 2:2 gegen Mainz habe man viel mitgenommen und in dieser Woche einige mannschaftstaktische Inhalte trainiert.

Gisdol lobte das Training seiner Spieler und sieht auch die Fitness verbessert. Der FC-Coach sieht wenig Parallelen zum Hinspiel in Düsseldorf, das Köln mit 0:2 verloren hatte. Denn seitdem habe sich die Kölner Mannschaft "total verändert" und setze auf Tugenden wie Einsatzwille und eine starke Physis.

Ähnlich beschrieb Gisdol am Freitag auch den kommenden Gegner. Düsseldorf habe sich zuletzt "sehr stabil" gezeigt und spiele "taktisch diszipliniert" und mit einem "hohen Aufwand".

Der Lokalrivale sei daher eine "große Hürde". Gisdol hofft, dass sein Team den Gegner "nieder fightet". Ihm stehen dabei alle Profis aus dem Mainz-Kader zur Verfügung.

Hoffnungen auf eine Rückkehr in die Startelf darf sich Ismail Jakobs (20) machen. Der 20-Jährige sei laut Gisdol nach seiner überstandenen Corona-Infektion in einem richtig guten Fitnesszustand.

Wichtiges Duell um den Klassenerhalt

Das Hinspiel in Düsseldorf hatte Köln am 3. November 2019 mit 0:2 verloren. Insgesamt spricht die Bilanz aber mit 16 Siegen in 27 Heimspielen klar für Köln.

Mit einem Heimsieg könnte Köln den Rivalen auch im Kampf um den Klassenerhalt deutlich distanzieren und hätte dann 13 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Sportdirektor Heldt sieht in einem Sieg aber noch keine Vorentscheidung und will den Klassenerhalt erst feiern, wenn dieser auch faktisch eingetreten ist.

Sportdirektor Heldt sieht bei Geisterspielen einen geringeren Heimvorteil: "Das Gewohnte ist trotzdem vorhanden. Aber es lässt sich festhalten, dass der Heimvorteil ein bisschen verloren gegangen ist oder zumindest ein bisschen verschwimmt."

Titelfoto: Lars Baron/Getty/Pool/dpa

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