"Starrsinnig" und "beratungsresistent": FC-Sportchef Heldt ledert gegen den DFB

Köln - Nach der 1:4 Heimpleite des 1. FC Köln gegen den SC Freiburg kochen die Emotionen weiter hoch. Nachdem bereits Kapitän Jonas Hector (30) seinem Ärger über die Leistung des Unparteiischen Luft machte, legt nun Horst Heldt (51) am Montag noch einmal nach.

Was Horst Heldt (51) echauffierte, war eine Szene in der Nachspielzeit, als ein Tor des FC wegen angeblichen Handspiels nicht zählte und auch nicht nochmal überprüft wurde. (Archivfoto)
Was Horst Heldt (51) echauffierte, war eine Szene in der Nachspielzeit, als ein Tor des FC wegen angeblichen Handspiels nicht zählte und auch nicht nochmal überprüft wurde. (Archivfoto)  © Lars Baron/Getty/Pool/dpa

Der Sportchef des Bundesligisten kritisiert wegen zahlreicher umstrittener Schiedsrichter-Entscheidungen in den vergangenen Wochen vor allem die Herangehensweise des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

"Alle wünschen sich, dass Schiedsrichter Manuel Gräfe (47) bleibt. Aber da sind sie starrsinnig", sagte Heldt am Montag: "Die besten Schiedsrichter werden einfach weggejagt, obwohl es eine breite Mehrheit in der Liga gibt. Aber da sind sie beratungsresistent. Und bei den anderen Themen werden sie einfach nicht besser."

Allgemein gebe es "keine Veränderung in der Denkweise. Das ist nicht mehr zeitgemäß", sagte der Ex-Profi: "Aber das passt zum DFB insgesamt in den letzten Wochen. Das ist ja auch kein Geheimnis."

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Schiedsrichter Gräfe muss seine Karriere am Saisonende trotz zahlreicher Fürsprecher aus der Liga wegen des Erreichens der Altersgrenze von 47 Jahren beenden.

Was Heldt echauffierte, war eine Szene in der Nachspielzeit beim 1:4 gegen den SC Freiburg, als ein Tor des FC wegen angeblichen Handspiels nicht zählte und Schiedsrichter Sören Storks (34) es sich auch nicht wieder ansah.

"Aus meiner Sicht ist das ein klares Tor", sagte Heldt: "Es geht um so viel, da hat der Schiedsrichter die Verantwortung, das komplett zu beleuchten. Das ist aberwitzig und nicht mehr zu respektieren."

Titelfoto: Lars Baron/Getty/Pool/dpa

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