Trainersuche beim 1. FC Köln: Stöger-Comeback offenbar vom Tisch

Köln – Er wurde als heißer Anwärter auf den Trainer-Posten beim 1. FC Köln gehandelt, doch nun kommt offenbar alles anders: Eine Rückkehr von Peter Stöger (56) zum "Effzeh" soll so gut wie ausgeschlossen sein.

Peter Stögers (56) Vertrag bei Austria Wien läuft zum Saisonende aus, eine Rückkehr zum 1. FC Köln scheint jedoch immer unwahrscheinlicher.
Peter Stögers (56) Vertrag bei Austria Wien läuft zum Saisonende aus, eine Rückkehr zum 1. FC Köln scheint jedoch immer unwahrscheinlicher.  © David Inderlied/dpa

Bereits am Freitag hätten sich die FC-Bosse um Präsident Werner Wolf (64) und Sport-Chef Horst Heldt (51) im Geißbockheim zu einem "geheimen Treffen" zusammengesetzt, berichtet Express. Und dabei fiel dem Anschein nach eine weitreichende Entscheidung.

Die Zeitung will erfahren haben, dass FC-Rekordtrainer Stöger voraussichtlich nicht zur kommenden Saison in die Domstadt zurückkehren wird - es gäbe Bedanken bezüglich eines Comebacks. Und das auf beiden Seiten.

Stöger, dessen Vertrag bei Austria Wien zum Sommer ausläuft, schien zuletzt nicht abgeneigt von der Idee, es noch einmal mit seinem Herzensklub zu versuchen.

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Ein unbefangener Neuanfang wäre jedoch kein Leichtes, argumentiert Express. So hatte es in der Vergangenheit widerliche Gesänge der Kölner Fans gegen Stöger und Ex-FC-Manager Jörg Schmadtke (58) gegeben.

Diese seien noch nicht vollständig aufgearbeitet worden. Man könne daher zu dem Schluss kommen, dass es zwischen dem Österreicher und den Kölnern zum aktuellen Zeitpunkt schlichtweg nicht passt.

1. FC Köln: Diese Trainer sollen noch im Rennen sein

Wer kommt dann? Diese Frage müssen die FC-Verantwortlichen alsbald klären. Weiter im Rennen sollen unter anderem Thorsten Fink (53) und Steffen Baumgart (49) sein. Auch Interimscoach Friedhelm Funkel (67) soll bei der Trainerfrage nicht außen vor bleiben, sondern Heldt beratend zur Seite stehen.

Als weitere Alternative nennt Express Edin Terzic. Der 38-Jährige könnte sich demnach nicht mit dem Co-Trainerposten bei Borussia Dortmund hinter Marco Rose (44) zufrieden geben, sondern Ambitionen auf einen Chef-Platz entwickeln.

Für die Mannschaft des 1. FC Köln steht am Sonntag aber erst einmal die Mission Klassenerhalt ganz oben auf dem Zettel. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg (13.30 Uhr) können die Kölner bei einem Sieg bis auf einen Punkt an den Tabellen-13. heranrücken.

Titelfoto: Montage: David Inderlied/dpa

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