Trotz angespannter Finanzlage: 1. FC Köln öffnet sich nicht für Investoren!

Sinsheim - Klare Worte! Vereinspräsident Werner Wolf (65) hat ausgeschlossen, dass sich der 1. FC Köln trotz angespannter Finanzlage für Investoren öffnen wird.

Trotz der aktuell angespannten Finanzlage hat Vereinspräsident Werner Wolf (65) ausgeschlossen, dass sich der 1. FC Köln für Investoren öffnen wird.
Trotz der aktuell angespannten Finanzlage hat Vereinspräsident Werner Wolf (65) ausgeschlossen, dass sich der 1. FC Köln für Investoren öffnen wird.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Die Fans der Geißböcke müssten sich deswegen "gar keine" Sorgen machen, hatte der 65-Jährige am Freitagabend bei DAZN versichert.

"Wir sind als Präsidiumsteam angetreten und haben gesagt, wir schaffen das ohne Investoren. Wir haben eine Strategie entwickelt, die uns insgesamt mehr Einnahmen bescheren soll. Wir beginnen gerade mit der Implementierung und sind zuversichtlich, dass wir es ohne Investoren schaffen werden", erklärte Wolf.

Der englische Fußballklub Newcastle United war vor kurzem an ein Konsortium mit saudischer Beteiligung verkauft worden. Der öffentliche Investmentfonds Saudi-Arabiens soll zwar 80 Prozent am Konsortium halten und ist nun Mehrheitseigner des Vereins. Zudem ist der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, dem schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, der einflussreichste Mann des Fonds.

"Tretet ihnen in den Arsch": Emotionale Kabinenansprache von Baumgart beim Derby-Sieg!
1. FC Köln "Tretet ihnen in den Arsch": Emotionale Kabinenansprache von Baumgart beim Derby-Sieg!

Freiburgs Trainer Christian Streich (56) hatte das scharf kritisiert. "Da passieren immer wieder Dinge im Fußball, die jegliches Maß überschritten haben. In diesem Fall ist das ja unfassbar, wer da alles dabei ist in diesem Konsortium", sagte der 56-Jährige am Donnerstag.

"Ich glaube, dass die Bundesliga auch weiter attraktiv ist und dass wir nicht alles mitgehen dürfen, was in anderen Ligen gemacht wird, zum Beispiel in England."

Derweil kündigte Wolf an, sich bei der Suche nach einem neuen Sportchef Zeit zu lassen. Es würden gerade Gespräche geführt. "Wir machen das aber ohne Zeitnot, wenn wir es vor Weihnachten schaffen, wäre es ein tolles Weihnachtsgeschenk", sagte Wolf.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

Mehr zum Thema 1. FC Köln: