1. FC Köln: Verletzter Stürmer Sebastian Andersson spielte unter Schmerzen!

Köln - Der 1. FC Köln steckt mitten im Abstiegskampf und hat bei seinen Stürmern Verletzungspech. Doch die neue Folge der Doku "24/7 FC" offenbart auch, wie Stürmer Sebastian Andersson (29) trotz Schmerzen immer wieder spielte. Verschlimmerte sich hierdurch seine Verletzung?

Sebastian Andersson (29) kam im Sommer 2020 zum 1. FC Köln und war lange Zeit verletzt.
Sebastian Andersson (29) kam im Sommer 2020 zum 1. FC Köln und war lange Zeit verletzt.  © Tom Weller/dpa

"Wir warten händeringend auf die Rückkehr von beiden, weil beide uns wirklich guttun", sagte Markus Gisdol (51), Trainer des 1. FC Köln, zuletzt über Sebastian Andersson und Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw (22).

Sebastian Andersson kam im September 2020 nach Köln, kam aber bislang nur auf zwei Tore in zehn Spielen.

Danach folgte eine lange Verletzungspause mit 15 verpassten Spielen.

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Der Schwede kostete die Kölner 6,5 Millionen Euro, obwohl er schon im Sommer als angeschlagen galt.

In der neuesten Folge der klubeigenen Doku "24/7 FC" versichert er nun: "Ich habe mich im Sommer gut gefühlt. Aber es besteht immer das Risiko, wenn man viel trainiert, dass man mal einen Schlag abkriegt und plötzlich werden die Beschwerden größer."

Genau dies sei passiert, trotzdem habe er die ersten Spiele unbedingt auf dem Platz stehen wollen.

Sebastian Andersson spielte unter Schmerzen

Sebastian Andersson nach einem seiner bislang zwei Tore für den 1. FC Köln.
Sebastian Andersson nach einem seiner bislang zwei Tore für den 1. FC Köln.  © Tom Weller/dpa

Die Verletzung war da, doch der Schwede spielte und der Trainer griff bei der Aufstellung nicht ein.

"Nach den ersten Spielen konnte ich nicht mehr voll trainieren und mich nicht mehr bewegen, wie ich wollte. Das ist kein schönes Gefühl, man konzentriert sich nur noch auf den Schmerz und nicht mehr auf das Wesentliche.

Andersson sagt in der Doku des 1. FC Köln: "Man verliert den Fokus auf die richtigen Dinge. Das ist das Verzwickte an Verletzungen. Es geht nicht nur um den Schmerz, es macht auch mental etwas mit dir."

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Nach einem Eingriff im November wollte der Spieler sofort wieder auf den Platz und bekam die Spielzeit. Doch die schnelle Rückkehr rächte sich.

"Ich habe mich zu verrückt gemacht. Ich wollte unbedingt gegen Union spielen, dabei war es eigentlich ein bisschen zu früh für mich."

Erst nach weiteren mageren Einsätzen gegen Wolfsburg und Leverkusen wurde dem Stürmer Ruhe von Vereinsseite auferlegt.

Wochen der Erholung folgten. Im März konnte er regeneriert wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren. Ob seine Leistungen wieder für die Startelf genügen und er noch in den Abstiegskampf der Kölner entscheidend eingreifen kann, bleibt damit fraglich.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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