Vorwürfe gegen Fan-Betreuer des 1. FC Köln: Heldt mit klarer Ansage

Köln – Die Vorwürfe gegen den Fan-Beauftragten des 1. FC Köln, Rainer Mendel, häufen sich. Trotzdem wird der Klub einer Aufforderung nach dessen Ablösung nicht nachkommen.

Rainer Mendel ist seit 1989 der Fan-Beauftragte des 1. FC Köln, doch nicht alle sind mit seiner Arbeit auch zufrieden. (Archivfoto)
Rainer Mendel ist seit 1989 der Fan-Beauftragte des 1. FC Köln, doch nicht alle sind mit seiner Arbeit auch zufrieden. (Archivfoto)  © IMAGO / Eduard Bopp

Der Fanclub-Zusammenschluss "Südkurve 1. FC Köln e.V." hatte vom Verein Konsequenzen für Mendel gefordert.

"Wir werden dem Ruf auf gar keinen Fall folgen", stellte Geschäftsführer Horst Heldt (51) am Donnerstag klar: "Wir lassen uns grundsätzlich keine Personal-Entscheidungen von außen diktieren und schützen unsere Mitarbeiter zu hundert Prozent."

Das Fan-Bündnis hatte in einem offenen Brief erklärt, es gebe kein Vertrauen mehr in Mendel: "Unter seiner 'Führung' bzw. Planung ist in den letzten Jahren die Kluft zwischen Fanbetreuung und Kurve aufgrund von etlichen Vorfällen immer größer geworden."

Die Rede ist unter anderem von Problemen beim Stadioneinlass bei Auswärtsspielen in Zeiten vor Corona sowie von Stadionverboten nach einem Spiel der FC-Amateure gegen Rot-Weiss Essen.

Auch würden Informationen, zum Beispiel zu Testspielen "möglichst lange geheim gehalten". Man gehe von einer "nicht funktionierenden Fan- und Fanclubbetreuung" aus.

Mendel ist seit 1989 Fan-Betreuer und als 1997 als solcher beim FC fest angestellt.

Titelfoto: Montage: IMAGO / Eduard Bopp

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