Kruse kontert Weghorst: "Schuster, bleib bei deinem Leisten!"

Berlin - Lange Zeit war es still um Max Kruse (32), der Ende des vergangenen Jahres eine längere Social-Media-Pause angekündigt hatte. Jetzt meldet sich der exzentrische Stürmer des 1. FC Union Berlin mit einem Paukenschlag bei Instagram zurück.

Wolfsburg-Stürmer Wout Weghorst (28) äußerte sich nach dem 2:2-Unentschieden in einem Interview kritisch über die Spielweise des 1. FC Union Berlin.
Wolfsburg-Stürmer Wout Weghorst (28) äußerte sich nach dem 2:2-Unentschieden in einem Interview kritisch über die Spielweise des 1. FC Union Berlin.  © John Macdougall/AFP-Pool/dpa-mag

In seiner Insta-Story teilte er gegen einen Spieler des VfL Wolfsburg aus, der sich nach dem 2:2-Unentschieden im Stadion An der Alten Försterei kritisch über die Spielweise der Eisernen äußerte.

Kruse selbst nannte zwar keinen Namen, jedoch ist wohl jedem Fußball-Fan klar, wen der zurzeit verletzte Spieler der Köpenicker damit aufs Korn nahm.

Der Niederländer Wout Weghorst (28), konnte zwar in Unterzahl noch den Ausgleichstreffer zum 2:2 vom Elfmeterpunkt für die Wölfe beisteuern, gab nach der Bundesliga-Partie am Sky-Mikrofon jedoch zu Protokoll, dass er lieber schön Fußball spiele, was aufgrund der sehr zweikampfbetonten Spielweise von Union jedoch nicht möglich gewesen sei.

Diese Aussage nahm sich Max Kruse zu Herzen und wies den holländischen Torjäger zurecht.

Das Erste, dass er sagen wolle sei etwas "zum Thema Schuster, bleib bei deinem Leisten", beginnt der technisch versierte Angreifer seine Ausführungen.

Max Kruse sieht in Wout Weghorst keinen "Filigrantechniker"

Der derzeit verletzte Union-Angreifer Max Kruse (32) wies Weghort aufgrund seiner Äußerung bei Instagram zurecht.
Der derzeit verletzte Union-Angreifer Max Kruse (32) wies Weghort aufgrund seiner Äußerung bei Instagram zurecht.  © Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa

Die Aussage des Wölfe-Stürmers, dass Union kein Fußball spielen wolle, sondern nur auf Zweikämpfe aus sei, habe ihn sehr gewundert.

"Da stelle ich mir natürlich die Frage, ich weiß nicht welches Spiel er gesehen hat oder in welchem Spiel er gespielt hat, aber ich bin der Meinung fußballerisch haben wir uns sehr, sehr gut weiterentwickelt", stellt der 32-Jährige klar.

Dann holt er zum persönlichen Schlag gegen Weghorst aus. "Wenn man selber nicht so wirklich als Filigrantechniker daherkommt, sollte man sich vielleicht auch nicht über die Spielweise von uns so äußern, wie derjenige es getan hat", lässt er den 28-Jährigen mit einem Augenzwinkern wissen.

Zum Abschluss findet Max dann jedoch wieder versöhnliche Worte und wünscht dem Konkurrenten aus der Autostadt alles Gute für die Saison.

Mal sehen, ob dieses Internet-Geplänkel im Rückspiel am 32. Spieltag in Wolfsburg vielleicht noch ein Nachspiel haben wird, wenn dann auch Ex-Wolf Max Kruse an alter Wirkungsstätte hoffentlich wieder gegen den Ball treten kann.

Zunächst steht dem 1. FC Union jedoch am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) das nächste schwere Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen ins Haus.

Titelfoto: John Macdougall/AFP-Pool/dpa-mag, Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa (Bildmontage)

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