Union Berlin: Darum muss Karius wieder auf die Bank

Berlin - Die Fahrt nach Bielefeld ist für den 1. FC Union Berlin gewissermaßen auch eine Fahrt ins Ungewisse. Arminia Bielefeld hatte Anfang der Woche ohne Not den langjährigen Erfolgstrainer der Eisernen Uwe Neuhaus (61) entlassen. Was die Köpenicker am Sonntag (18 Uhr/Sky) beim Aufsteiger unter Nachfolger Frank Kramer (48) erwartet, können sie nur vermuten.

Union-Stammkeeper Andreas Luthe (33, l.) kehrt wieder ins Tor zurück. Loris Karius (27) sitzt erneut nur auf der Bank.
Union-Stammkeeper Andreas Luthe (33, l.) kehrt wieder ins Tor zurück. Loris Karius (27) sitzt erneut nur auf der Bank.  © Carmen Jaspersen/dpa, Andreas Gora/dpa

Im Hinspiel gelang Union noch ein furioses 5:0. Ganz so leicht werden es die Arminen den Berlinern diesmal nicht machen, zumal der neue Coach auch die ein oder andere Veränderung einbringen wird.

"Es ist nicht ganz so einfach, wenn es um den Gegner geht. Neuer Trainer - neue Ideen", sagte Urs Fischer (55). Seine Mannschaft hatte zuletzt vor allem dann Probleme, wenn der Gegner der Fischer-Elf den Ball überlassen hat, um dann auf Umschaltmomente zu lauern. "In erster Linie gilt es, auf uns zu schauen."

Klar ist: Andreas Luthe (33) wird wieder im Tor stehen. Der Stammkeeper hatte zuletzt erst wegen persönlichen Gründen pausiert, dann setzte ihn eine leichte Kniereizung außer Gefecht.

"Er konnte im Training das volle Programm absolvieren und hat einen guten Eindruck gemacht. Von daher steht nichts im Wege, ins Tor zurückzukommen", erklärte der Schweizer.

Für Loris Karius (27) bleibt damit mal wieder nur ein Platz auf der Bank übrig. Die Liverpool-Leihgabe hatte den 33-Jährigen stark vertreten und in den drei Partien nur ein Gegentor kassiert. "Loris hat es wirklich gut gemacht. Er profitierte aber von den Umständen, dass Andreas Luthe einen Krankheitsfall in der Familie hatte."

Loris Karius bleibt beim 1. FC Union Berlin die Nummer zwei

Trotz ansprechender Leistung muss der 27-Jährige, der mit ganz anderen Ansprüchen in die Hauptstadt kam, seinen Platz zwischen den Pfosten wieder räumen. Eine Torwartdiskussion lässt sein Chefcoach weiterhin nicht zu. "Wenn Andi entsprechend bereit ist, wird er wieder im Tor stehen."

Titelfoto: Carmen Jaspersen/dpa, Andreas Gora/dpa

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