Union Berlin: Urs Fischer vor Duell mit Rekordtrainer der Eisernen

Berlin - Wiedersehen mit dem Rekordtrainer: Urs Fischer (54) steht mit dem 1. FC Union Berlin im Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen die DSC Arminia Bielefeld vor dem Duell mit Uwe Neuhaus (60), der noch immer mit Abstand die meisten Spiele auf der Trainerbank der Köpenicker verbracht hat.

Union-Coach Urs Fischer (54) sieht im Spiel gegen Arminia Bielefeld ein Duell "auf Augenhöhe" und wollte sich im Vorfeld nicht die Favoriten-Rolle zuschanzen lassen.
Union-Coach Urs Fischer (54) sieht im Spiel gegen Arminia Bielefeld ein Duell "auf Augenhöhe" und wollte sich im Vorfeld nicht die Favoriten-Rolle zuschanzen lassen.  © Uwe Anspach/dpa

Neuhaus war von 2007 bis 2014 der Coach der Eisernen. Doch nicht nur er kehrt ins Stadion An der Alten Försterei zurück, sondern auch Mittelfeldmann Marcel Hartel (24), der bis Sommer 2019 bei Union unter Vertrag stand und dessen Weg Fischer auch nach dem Wechsel zu den Bielefeldern weiter verfolgt hat.

Insgesamt erwartet der Übungsleiter der Berliner eine Begegnung "auf Augenhöhe, in dem es auf Details ankommt." 

Abgesehen von den Partien gegen den FC Bayern München und Borussia Dortmund, seien alle Spiele der Arminen eng gewesen.

Deswegen meinte der Schweizer bei der Pressekonferenz vor dem anstehenden Bundesliga-Spiel: "Ich werde mich über die Favoriten-Rolle nicht äußern". 

Im Duell mit den Ostwestfalen kann er dabei mit drei Ausnahmen auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich der langzeitverletzte Anthony Ujah (30) sowie Grischa Prömel (25) und Marcus Ingvartsen (24) fallen definitiv aus. 

Alle anderen konnten das komplette Mannschaftstraining absolvieren. In der größeren Breite des Kaders sieht der 54-jährige Trainer auch einen großen Vorteil gegenüber der vergangenen Saison, da er jetzt mehr Qualität von der Bank einwechseln könne.

1. FC Union Berlin weist bei Twitter auf die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Arminia Bielefeld hin

1. FC Union Berlin ist seit mittlerweile fünf Bundesliga-Spielen in Folge ungeschlagen

Max Kruse (32, r.) freut sich mit Florian Hübner (29) über den Treffer zum 1:0 gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Der Star-Stürmer lieferte gegen die Kraichgauer eine hervorragende Leistung ab.
Max Kruse (32, r.) freut sich mit Florian Hübner (29) über den Treffer zum 1:0 gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Der Star-Stürmer lieferte gegen die Kraichgauer eine hervorragende Leistung ab.  © Uwe Anspach/dpa

Außerdem spiele die Erfahrung aus der ersten Spielzeit im Fußball-Oberhaus eine entscheidende Rolle für die Entwicklung seines Teams, das aktuell eine gute Mischung aus spielerischen Lösungen und Ballgewinnen nach langen Schlägen gefunden habe. 

Allerdings müsse man die "Ekligkeit beibehalten" und den Gegner ständig unter Druck setzen.

Union ist seit mittlerweile fünf Bundesliga-Spielen in Folge ungeschlagen. "Das gibt uns ein gewisses Selbstvertrauen", freute sich Fischer. Allerdings sei es nun besonders wichtig, diese Leistung weiterhin zu bestätigen.

Ein Mann hatte am sechsten Spieltag besonders großen Anteil am 3:1-Auswärtssieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Die Rede ist von Max Kruse (32), der ein Tor selbst erzielte und zwei weitere Treffer vorbereitete. "Im Moment macht er es nicht schlecht" meinte sein Coach. 

"Trotzdem bin ich der Meinung, dass er noch Luft nach oben hat". Damit ist insbesondere der Fitness-Zustand des Star-Stürmers gemeint. 

Gute Aussichten also für alle Union-Fans, die es jetzt wohl kaum erwarten können, Kruse in Bestform auf dem Platz zu sehen.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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