Union Berlin gegen Freiburg wieder nur mit Remis! FCU-Fans beweisen Kreativität

Berlin - Wieder nur ein Unentschieden! Der 1. FC Union Berlin bleibt nach einem 1:1 (1:1) gegen den SC Freiburg zum vierten Mal in Folge ungeschlagen und sammelte einen weiteren Zähler für den Klassenerhalt. Die FCU-Fans sorgten mit Kochtöpfen und rhythmischem Klatschen für Stimmung.

Die Fans werden im Stadion An der Alten Försterei auf die geltenden Hygieneregeln aufmerksam gemacht. Die 4300 Zuschauer durften weder singen noch mit Sprechchören anfeuern.
Die Fans werden im Stadion An der Alten Försterei auf die geltenden Hygieneregeln aufmerksam gemacht. Die 4300 Zuschauer durften weder singen noch mit Sprechchören anfeuern.  © Andreas Gora/dpa

Das Spiel im Stadion An der Alten Försterei war von Beginn an von einer merkwürdigen Atmosphäre geprägt. Zwar sahen 4300 Zuschauer das Spiel, allerdings waren sie laut Berliner Infektionsschutzverordnung zum Schweigen verurteilt: keine Gesänge, keine Sprechchöre! Stattdessen versuchten die Anhänger mit rhythmischem Klatschen, Pfeifen, Tröten, Trommeln und Rasseln für Stimmung zu sorgen.

Das Tor für die Unioner erzielte Robert Andrich zum 1:1 (36. Minute). Zuvor traf Freiburg in Person von Vincenzo Grifo zur 1:0-Führung für die Gäste (34.).

Union-Coach Urs Fischer nahm zwei Wechsel in seiner Startelf im Vergleich zum 1:1-Unentschieden beim FC Schalke 04 vor. Für den verletzten Grischa Prömel rückte Routinier Christian Gentner wieder in die Startformation. Außerdem kam der Däne Marcus Ingvartsen für Marius Bülter (Bank) ins Team.

Freiburgs Trainer Christian Streich ließ seine Mannschaft nach dem 1:1-Unentschieden gegen den SV Werder Bremen unverändert.

Die Anfangself des 1. FC Union Berlin gegen den SC Freiburg

SC Freiburgs Startformation beim 1. FC Union Berlin

Vincenzo Grifo erzielt wie aus dem Nichts die Führung für den SC Freiburg

Dieser Schuss von Freiburgs Vincenco Grifo (nicht im Bild) schlägt unhaltbar für Union-Keeper Andreas Luthe in der langen Ecke zum 1:0 für die Gäste ein.
Dieser Schuss von Freiburgs Vincenco Grifo (nicht im Bild) schlägt unhaltbar für Union-Keeper Andreas Luthe in der langen Ecke zum 1:0 für die Gäste ein.  © Andreas Gora/dpa-Pool/dpa

Die Eisernen kamen schon in der 4. Minute zu einer guten Torchance, doch Joel Pohjanpalo scheiterte an Freibugs Keeper Florian Müller.

Das Spiel verflachte in der Folge zusehends. Die Streich-Truppe verlegte sich auf die Defensivarbeit und hielt die Köpenicker mit zwei Viererketten vom eigenen Tor fern.

Dann hatte Pohjanpalo die Riesenchance zur Führung auf dem Kopf: Nach einem Konter schlug Sheraldo Becker eine Flanke an den Fünfmeterraum doch der Kopfball des Finnen strich knapp über den Querbalken (20.).

Wie aus dem Nichts ging der SC Freiburg mit 1:0 in Führung. Ingvartsen verhinderte eine Ecke auf der rechten Abwehrseite, jedoch gelangte der Ball über Christian Günter zu Vincenzo Grifo, der das Leder von der linken Strafraum-Ecke unhaltbar für Andreas Luthe in die lange Ecke gegen den Innenpfosten schlenzte (34.)!

Quasi im Gegenzug fiel der 1:1-Ausgleich. Nach Wiederanpfiff waren die Schwarzwälder zu passiv. Das nutzte Robert Andrich aus und zog aus 25 Metern einfach ab. Sein Flachschuss wurde von Dominique Heintz abgefälscht und schlug unhaltbar im Kasten von Müller ein, der auf dem falschen Fuß erwischt wurde (36.)!

Der 1. FC Union Berlin macht in der Schlussphase noch einmal Druck bleibt aber ohne Siegtor

Robert Andrich (l.) erzielt mit einem abgefälschten Flachschuss den 1:1-Ausgleich für den 1. FC Union Berlin.
Robert Andrich (l.) erzielt mit einem abgefälschten Flachschuss den 1:1-Ausgleich für den 1. FC Union Berlin.  © Andreas Gora/dpa-Pool/dpa

Mit diesem Ergebnis gingen beide Mannschaften in die Kabine. Direkt nach der Pause gab es gute Chancen auf beiden Seiten, doch letztendlich waren die Abschlüsse zu harmlos.

Die Breisgauer hatten nun insgesamt ein wenig mehr vom Spiel. In der 60. Minute feuerte Lucas Höler einen Hammer aus 22 Metern ab, den Luthe jedoch sicher parierte.

Dann passierte lange nichts. Lediglich die Zweikampfhärte im Spiel nahm zu, sodass Schiedsrichter Robert Schröder einige Gelbe Karten verteilen musste.

In der Schlussphase hatten die Eisernen noch einmal eine Top-Chance auf den Siegtreffer. Nach einer Freistoßflanke von Max Kruse setzte Innenverteidiger Manuel Friedrich die Kugel per Kopf einen halben Meter neben den rechten Pfosten (89.). Doch schlussendlich blieb es beim 1:1-Unentschieden.

Für die Berliner geht es erst in neun Tagen, am Montagabend (20.30 Uhr/DAZN), bei Europa League-Teilnehmer TSG 1899 Hoffenheim weiter. Der SC Freiburg empfängt einen Tag zuvor (18 Uhr/Sky) mit Bayer 04 Leverkusen ebenfalls eine europäisch agierende Truppe im heimischen Schwarzwald-Stadion.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa-Pool/dpa

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