Union Berlin: Das denkt Klub-Ikone Mattuschka vor Hauptstadtderby

Berlin - Auch den ehemaligen Kult-Kicker und Union-Kapitän Torsten Mattuschka (40) überrascht das bisherige Abschneiden des 1. FC Union Berlin im zweiten Bundesliga-Jahr besonders im Vergleich zum Stadtrivalen Hertha BSC.

2018 nahm Torsten Mattuschka (40) für Union Berlin am AOK-Traditionsmasters teil. Die Union-Legende ist überrascht, wie gut sich die Eisernen in der aktuellen Bundesliga-Saison verkaufen. (Archivfoto)
2018 nahm Torsten Mattuschka (40) für Union Berlin am AOK-Traditionsmasters teil. Die Union-Legende ist überrascht, wie gut sich die Eisernen in der aktuellen Bundesliga-Saison verkaufen. (Archivfoto)  © Soeren Stache/dpa

Die Köpenicker liegen vor dem brisanten Hauptstadt-Derby am Sonntag (18 Uhr/Sky) in der Tabelle auf dem siebten Platz mit 38 Punkten und der Aussicht auf einen Europokalplatz.

Hertha ist Tabellen-14. mit 14 Punkten weniger bei nur einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz.

"Wenn man die Ambitionen und Ausgaben bedenkt, ist bei Hertha bis dato sehr wenig herausgekommen", sagte Mattuschka in einem Interview der Bild und B.Z. am Donnerstag.

Zum Punkte und Platz-Unterschied sagte der 40-Jährige: "Das ist Wahnsinn. Das hätte vor der Saison niemand gedacht."

Wenn Hertha aber das Derby gewinnen würde, "können sie davon viel wettmachen, was bisher schieflief. Deswegen wäre es umso schöner, wenn wir gewinnen. Dann könnten wir eine große Schnauze haben", sagte Mattuschka.

Der 1. FC Union Berlin stellt bei Twitter das Programmheft zum Derby gegen Hertha BSC vor

Torsten Mattuschka: Union ist mehr eine Mannschaft als die Blau-Weißen

Torsten Mattuschka ist seit 2019 offizieller Repräsentant des 1. FC Union Berlin und arbeitet zudem als Co-Trainer beim Regionalligisten VSG Altglienicke.
Torsten Mattuschka ist seit 2019 offizieller Repräsentant des 1. FC Union Berlin und arbeitet zudem als Co-Trainer beim Regionalligisten VSG Altglienicke.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Das Hinspiel hatten die Unioner mit 1:3 im Olympiastadion verloren. Wegen der Corona-Pandemie wird auch das Spiel im Stadion An der Alten Försterei vor leeren Rängen stattfinden müssen.

"So ein Derby will man natürlich im Olympiastadion und bei uns vor vollem Haus bestreiten", sagte Mattuschka. "Aber Union macht das überragend in dieser Saison. Jeder hat sich daran gewöhnt - leider. Aber ich glaube, dass Union mehr eine Mannschaft ist als die Blau-Weißen."

Mattuschka war im Sommer 2005 vom FC Energie Cottbus zu den Eisernen gewechselt. Im September 2014 hatte er Union Richtung Cottbus wieder verlassen.

Er ist seit 2019 offizieller Repräsentant des Berliner Klubs, zudem arbeitet er als Co-Trainer beim Regionalligisten VSG Altglienicke.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa

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