Darum ist für Unions Fischer die Stadtmeisterschaft nicht so wichtig

Berlin - Der inoffizielle Titel des Berliner Stadtmeisters spielt für Trainer Urs Fischer vom 1. FC Union vor dem Derby gegen Hertha BSC nur eine untergeordnete Rolle.

Sebastian Polter bescherte Urs Fischer in der Hinrunde einen Sieg über Stadtrivale Hertha BSC.
Sebastian Polter bescherte Urs Fischer in der Hinrunde einen Sieg über Stadtrivale Hertha BSC.  © Britta Pedersen/dpa

Ein erneuter Sieg wäre vor allem wichtig, um "unser übergeordnetes Ziel Ligaerhalt zu schaffen", sagte Fischer vor dem Duell am Freitag (20.30 Uhr) in der Fußball-Bundesliga. "Für mich zählt in erster Line der Ligaerhalt, nicht die Stadtmeisterschaft", ergänzte der Schweizer Fischer, gab aber auch zu: "Wenn beides eintreffen würde, umso schöner."

Aufsteiger Union hatte in der Hinrunde mit 1:0 An der Alten Försterei gegen Hertha gewonnen, vor dem Geister-Derby im Olympiastadion sehen sich die Köpenicker erneut in der Rolle des Außenseiters. Fischer bereitet das Team nach dem Tod seines Schwiegervaters in der Vorwoche seit Dienstag auf das Duell vor. 

"Ein Derbysieg bedeutet mir immer etwas. Ich werde versuchen, den Fokus auf das Spiel zu bekommen, auch wenn das nicht so einfach ist", sagte Fischer angesichts der schwierigen privaten Situation und ergänzte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz: "Ich bin mir sicher, das wird mir gelingen."

Beim 0:2 am Sonntag gegen den FC Bayern hatte er nicht auf der Bank sitzen können, da er in seine Heimat gereist war und der Nachweis von zwei negativen Coronavirus-Tests zunächst nicht erbracht werden konnte. 

Mittlerweile gibt es aber auch bei Fischer Vorfreude auf die Begegnung. "Den Sieg kann niemand versprechen. Aber eines kann ich versprechen: Die Mannschaft wird alles dafür geben", sagte Fischer.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa

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