Union Berlin: Derby-Held Polter glaubt an Wachablösung in der Hauptstadt

Berlin - Vor dem Derby zwischen dem 1. FC Union Berlin und Hertha BSC hält der ehemalige Union-Held Sebastian Polter (30) eine Wachablösung in der Hauptstadt für möglich.

Union Berlins Sebastian Polter (30) freut sich im November 2019 über seinen Siegtreffer gegen Hertha BSC. Der Derby-Held hält eine Wachablösung in der Hauptstadt für möglich.
Union Berlins Sebastian Polter (30) freut sich im November 2019 über seinen Siegtreffer gegen Hertha BSC. Der Derby-Held hält eine Wachablösung in der Hauptstadt für möglich.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

In einem Bild-Interview sagte der 30-Jährige am Samstag auch, dass er das Hauptstadtderby als "eine Bereicherung für die Bundesliga" ansehe.

"Hertha ist ein etablierter Bundesligaverein. Vielleicht kann man sich irgendwann auf Augenhöhe bewegen", meinte er mit Blick auf die Eisernen aus Köpenick.

Vor dem Derby an diesem Sonntag (18 Uhr/Sky) im Stadion An der Alten Försterei steht die Hertha allerdings mit 14 Punkten weniger als Union deutlich schlechter da.

Der Klub aus dem Berliner Westen kämpft gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga, Union kann auf einen internationalen Startplatz hoffen. "Das würde die harte Arbeit der letzten Jahre veredeln", sagte Polter.

Der 30-Jährige stand von Januar 2017 bis August vergangenen Jahres beim 1. FC Union unter Vertrag. Im ersten Derby nach dem Aufstieg der Köpenicker war Polter im November 2019 der Treffer zum 1:0-Sieg gelungen. Die nachfolgenden Derbys gewann Hertha mit 4:0 und 3:1.

"Wir haben zwei Derbys in Folge verloren. Das ist bitter", sagte Polter, der mittlerweile für Fortuna Sittard in den Niederlanden spielt. "Es ist Zeit, dass wir wieder gewinnen. Ich spreche da auch in der Wir-Form, weil ich nach wie vor Mitglied und Fan von Union bin. Jeder kann ein Derby-Held sein."

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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