Heimweh: Union-Trainer Urs Fischer vermisst Familie in Corona-Zeiten

Berlin - Abstandhalten ist das Gebot der Stunde! Das gilt angesichts neuer Rekordzahlen in Berlin mehr denn je und natürlich müssen auch Bundesliga-Profis und Betreuer sich daran halten. Urs Fischer (54) leidet sehr unter den strengen Bestimmungen.

Union Berlins Trainer Urs Fischer (54) gibt während eines Spiels Anweisungen an der Seitenlinie. Wegen der Corona-Pandemie sieht der Familienmensch seine Liebsten in der Schweiz derzeit kaum.
Union Berlins Trainer Urs Fischer (54) gibt während eines Spiels Anweisungen an der Seitenlinie. Wegen der Corona-Pandemie sieht der Familienmensch seine Liebsten in der Schweiz derzeit kaum.  © Maja Hitij/Getty Images Europe/Pool/dpa

Der Trainer des 1. FC Union Berlin sieht seine Familie derzeit kaum - wegen der Corona-Pandemie und den Quarantänebestimmungen in Berlin und der Schweiz.

"Das ist momentan sehr schwierig", sagte Urs Fischer der Sport Bild am Mittwoch.

"In der vorletzten Woche hatten wir zwei Tage trainingsfrei und ich hatte einen Flug gebucht. Dort hätte ich aber zehn Tage in Quarantäne gemusst, also war es unmöglich." 

"Das gleiche gilt für meine Familie, wenn sie nach Berlin kommen will. Hier Quarantäne, dann erneut bei der Rückkehr", berichtete der 54 Jahre alte Schweizer.

Seine Familie fehle ihm sehr, aber auch andere seien derzeit in so einer Situation.

In der Bundesliga eilt der Schweizer Coach derzeit mit den Köpenickern von Erfolg zu Erfolg, den er mit seinen Liebsten nur aus der Ferne feiern kann.

Die Eisernen belegen aktuell den 5. Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Europa Liga berechtigen würde. Dennoch steht bei den Rot-Weißen immer noch das Saisonziel Klassenerhalt an oberster Stelle.

Titelfoto: Maja Hitij/Getty Images Europe/Pool/dpa

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