Union Berlin im Kampf um Europa vor Reifeprüfung gegen Borussia Dortmund?

Berlin - Im Kampf um Europa muss der 1. FC Union Berlin sich am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) bei Borussia Dortmund einer harten Bewährungsprobe unterziehen.

Union-Coach Urs Fischer (55) weiß, dass gegen Borussia Dortmund eine schwere Aufgabe auf seine Mannschaft wartet.
Union-Coach Urs Fischer (55) weiß, dass gegen Borussia Dortmund eine schwere Aufgabe auf seine Mannschaft wartet.  © Andreas Gebert/Reuters-Pool/dpa

Von einer Reifeprüfung wollte Union-Coach Urs Fischer (55) bei diesem Spiel aber nicht sprechen. Vielmehr sieht er die gesamte Saison als Reifezeugnis für sein Team an.

"Ich glaube, dass die Mannschaft in dieser Saison gezeigt hat, dass sie an Reife gewonnen hat", konstatierte er am Montag bei der Pressekonferenz vor der Begegnung.

Das wird eine "Sehr schwere Aufgabe", wusste der Schweizer und ergänzte: "Wir brauchen einen perfekten Tag, um etwas mitzunehmen."

Allerdings will er auch nicht zu passiv agieren: "Wir wollen versuchen, unser Spiel auf den Platz zu bekommen." Dabei soll seine Truppe auf jeden Fall die "Basics umsetzen und eklig sein".

Was gegen Dortmund bei zu träger Spielweise blühen kann, erfuhren die Eisernen bei der krachenden 0:5-Niederlage in der vergangenen Saison am eigenen Leib.

Der 1. FC Union Berlin veröffentlicht bei Twitter ein Statement von Urs Fischer über Borussia Dortmund

Union-Coach Urs Fischer lobt Gegner Borussia Dortmund in den höchsten Tönen

Unions Marvin Friedrich (25, 3.v.l.) im Zweikampf mit Dortmunds Manuel Akanji (25, 2.v.l.). Um am Mittwoch gegen Dortmund zu punkten, müssen die Eisernen "eklig sein".
Unions Marvin Friedrich (25, 3.v.l.) im Zweikampf mit Dortmunds Manuel Akanji (25, 2.v.l.). Um am Mittwoch gegen Dortmund zu punkten, müssen die Eisernen "eklig sein".  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Den Gegner aus dem Ruhrpott lobte Fischer im Vorfeld in den höchsten Tönen und betonte dabei, dass nicht nur Sturm-Ass Erling Haaland (20) eine gefährliche Waffe sei: "Sich alleine auf Haaland zu konzentrieren wäre falsch!"

Natürlich rage der junge Norweger mit "Wucht, Durchsetzungsvermögen und Entschlossenheit" heraus aber alle BVB-Spieler "können Eins-gegen-Eins-Situationen gewinnen", bekräftigte der 55-Jährige.

Nach dem vergangenen Spieltag können die Dortmunder sich zudem wieder berechtigte Hoffnung auf das Erreichen eines Champions-League-Platzes machen.

Und so ist der Union Trainer sich sicher: "Der BVB wird alles versuchen, um die Champions League zu erreichen. Sie kommen mit Geschwindigkeit, versuchen den Gegner zu locken, um dann zuzuschlagen."

Für den eigenen Angriff auf Europa steht dem Schweizer Übungsleiter aktuell der gleiche Kader wie beim 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart zur Verfügung.

Weiterhin verletzt fehlen Sheraldo Becker (26), Taiwo Awoniyi (23), Anthony Ujah (30) sowie Leon Dajaku (20). Letzterer hat sich während seiner Reha in Stuttgart obendrein mit dem Coronavirus infiziert, wie der Verein bekannt gab.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa, Andreas Gebert/Reuters-Pool/dpa (Bildmontage)

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