Spagat zwischen Liga und Europa: Was ist für Union Berlin drin?

Berlin - Erneuter Höhenflug oder Absturz wegen möglicher Dreifachbelastung? Der 1. FC Union Berlin steht vor einer spannenden Saison, nicht nur in der 1. Bundesliga, sondern womöglich auch in der UEFA Conference League, für die sich die Eisernen qualifizieren können. Der Kader wurde mit Blick auf eine höhere Anzahl von Spielen vor allem in der Breite verstärkt. Alles dazu in der TAG24-Bundesliga-Vorschau.

Taiwo Awoniyi ist der Top-Transfer des 1. FC Union Berlin

Laut Manager Oliver Ruhnert (49) haben die Köpenicker ihre Kaderplanung für die anstehende Spielzeit bereits abgeschlossen und können inklusive Leih-Rückkehrern und Jungprofis gleich 17 (!) Neuzugänge verzeichnen. Darunter befindet sich auch ein guter alter Bekannter, der mit einer Ablöse von kolportierten 6,5 Millionen Euro mittlerweile als Rekordtransfer des Vereins gilt. Die Rede ist von dem nigerianischen Stürmer Taiwo Awoniyi (23).

Die Leihgabe des FC Liverpool verließ die Alte Försterei am Ende der zurückliegenden Saison und galt zunächst als zu teuer für eine feste Verpflichtung. Nun hat er doch den Weg zurück nach Berlin gefunden, wo er sich nach eigener Aussage einfach sehr wohlgefühlt hat.

Awoniyi wusste vor seiner Verletzung durchaus zu überzeugen und schoss in 19 Partien fünf Tore und gab zudem drei Vorlagen. Der bullige Mittelstürmer ist einerseits in der Lage lange Bälle festzumachen und auf die nachrückenden Spieler abzulegen. Andererseits kann er mit seiner Schnelligkeit und Dribbelstärke die gegnerische Abwehr unter Druck setzen und selbst zum Abschluss kommen. Zudem ist der Angreifer auch stark im Spiel gegen den Ball - eine Fähigkeit, auf die sein Ex-Coach Jürgen Klopp (54) sehr viel Wert legt.

Sollte er verletzungsfrei bleiben, dürfte Awoniyi in der kommenden Spielzeit wohl ein wichtiger Teil der eisernen Stammelf sein.

Taiwo Awoniyi (23) verstärkte Union Berlin in der vergangenen Saison bereits auf Leihbasis und ist nun fest von den Eisernen verpflichtet worden.
Taiwo Awoniyi (23) verstärkte Union Berlin in der vergangenen Saison bereits auf Leihbasis und ist nun fest von den Eisernen verpflichtet worden.  © Carmen Jaspersen/dpa

Tymoteusz Puchacz, Rani Khedira und Levin Öztunali sind weitere Neuzugänge des 1. FC Union Berlin

Vor dem Transfer von Awoniyi war für kurze Zeit Tymoteusz Puchacz (22) der Rekordeinkauf des FCU. Der Linksverteidiger wurde als Ersatz für den abgewanderten Christopher Lenz (26) von Lech Posen losgeeist. Der Nationalspieler Polens absolvierte 65 Spiele in der heimischen Ekstraklasa (vier Tore, sieben Vorlagen) und weist zudem Erfahrung in der Europa League auf.

Parallel zu diesen beiden kostspieligen Neuerwerbungen konnte der Hauptstadtklub potenzielle Leistungsträger auch ablösefrei für sich gewinnen. Vom FC Augsburg ist auf diesem Weg Rani Khedira (27) zur Mannschaft gestoßen. Der jüngere Bruder von Ex-Nationalspieler Sami Khedira (34) verfügt über die Erfahrung von 138 Bundesliga-Spielen (sechs Treffer, vier Vorlagen) und galt zunächst als Nachfolger des abwanderungswilligen Robert Andrich (26), spielte im DFB-Pokal aber an der Seite des eisernen Abräumers.

Und auch den Uwe-Seeler-Enkel Levin Öztunali (25) konnte der 1. FC Union an sich binden, ohne Geld an den 1. FSV Mainz 05 bezahlen zu müssen. Der 170-fache Bundesliga-Spieler (12 Tore, 25 Assists) ist mit seiner Geschwindigkeit eine gute Alternative in der Offensivabteilung und weist wie Puchacz Erfahrung auf der internationalen Bühne auf.

Erfahrung ist generell ein gutes Stichwort im Zusammenhang mit Unions Neuzugängen. Mit dem Ex-Herthaner Genki Haraguchi (30), Andreas Voglsammer (29), Kevin Behrens (30) und Pawel Wszolek (29) konnten die Verantwortlichen weitere Routiniers für den Kader gewinnen, ohne eine Ablöse auf den Tisch zu legen.

Haraguchi kann 119 Bundesliga-Partien (vier Treffer, 12 Vorlagen) vorweisen und stieß von Zweitligist Hannover 96 zur Mannschaft. Voglsammer wechselte von Liga-Konkurrent Arminia Bielefeld an die Spree und soll gemeinsam mit Zweitliga-Goalgetter Behrens für Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgen. Der polnische Flügelstürmer Wszolek, der von Legia Warschau geholt wurde, spielte schon für die Serie-A-Klubs Sampdoria Genua und Hellas Verona.

Natürlich soll auch die Jugend in der Kaderplanung nicht zu kurz kommen. Mit Paul Jaeckel (22) und Rick van Drongelen (22) wurden zwei talentierte Innenverteidiger erworben, die eine Perspektive für die Zukunft bieten und viel von Abwehrchef Robin Knoche (29) lernen können. Jaeckel wechselte ablösefrei von Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth und van Drongelen konnte für 500.000 Euro vom HSV verpflichtet werden. Zudem zogen die Berliner die Kaufoption bei Linksaußen Keita Endo (23). Und auch der eigenen Jugendabteilung wird eine Chance gegeben, denn mit Florian Bruns (17) erhielt ein weiterer Innenverteidiger aus den eigenen Reihen den ersten Profivertrag.

Und weil man anscheinend nie genug Innenverteidiger im Kader haben kann, lieh man sich auch noch Timo Baumgartl (25) vom holländischen Top-Klub PSV Eindhoven aus. Der 25-Jährige spielte zuvor beim VfB Stuttgart und absolvierte 86 Bundesliga-Spiele für die Schwaben. Obendrein verfügt auch er über die Erfahrung von elf Europa-League-Begegnungen.

Schließlich kehrten mit Laurenz Dehl (19) vom Halleschen FC und Mittelstürmer Suleiman Abdullahi (24) von Eintracht Braunschweig zwei Leihspieler nach Köpenick zurück.

In Ermangelung an Alternativen musste sich der Verein auch noch um einen neuen Torwart kümmern, der Stammkeeper Andreas Luthe (34) Konkurrenz machen soll. Hierbei fiel die Wahl auf den Dänen Frederik Rönnow (29), der für eine Million Euro von Eintracht Frankfurt geholt wurde und mindestens ein erfahrener Back-up ist.

Last, but not least wäre da noch die Wechsel-Posse rund um Julius Kade (22) den der 1. FC Union zunächst per Rückkauf-Option für 500.000 Euro von Dynamo Dresden zurückholte, bevor er für die gleiche Summe wieder an die Sachsen abgegeben wurde.

Weitere Zugänge sind zunächst nicht geplant, obwohl das Transferfenster noch bis Ende August geöffnet ist. Sollte jedoch der eine oder andere Leistungsträger den Verein noch verlassen, sind weitere Neuverpflichtungen natürlich nicht kategorisch ausgeschlossen.

Mit Tymoteusz Puchacz (22, v.l.n.r.), Rani Khedira (27) und Levin Öztunali (25) konnte der 1. FC Union Berlin drei hochkarätige Neuzugänge für die neue Saison gewinnen.
Mit Tymoteusz Puchacz (22, v.l.n.r.), Rani Khedira (27) und Levin Öztunali (25) konnte der 1. FC Union Berlin drei hochkarätige Neuzugänge für die neue Saison gewinnen.  © Jan Dzban/PAP/dpa, Andreas Gora/dpa, Uwe Anspach/dpa (Bildmontage)

Christopher Lenz, Marius Bülter und Christian Gentner sind die Abgänge des 1. FC Union Berlin

Am härtesten trifft die Unioner wohl der Abgang von Linksverteidiger Lenz, der unter Urs Fischer (55) auf der linken Seite gesetzt war, egal ob in der Viererkette oder etwas vorgezogen im Mittelfeld, wenn der Übungsleiter mit einer Dreierkette agieren ließ. In der kommenden Saison wird er nun den Frankfurter Adler auf der Brust tragen.

Mittlerweile hat auch Linksaußen Marius Bülter (28) den Verein verlassen und geht in der 2. Bundesliga für den FC Schalke 04 auf Torjagd. Aufgrund der großen Konkurrenz im Sturm bekam er in der zurückliegenden Saison nicht mehr genug Einsatzzeit. Die Knappen überwiesen 800.000 Euro für den Angreifer.

Mit Christian Gentner (35) und Akaki Gogia (29) haben gleich zwei Routiniers den Weg in die Schweiz gefunden. Beide wechselten ablösefrei in die Heimat von Coach Fischer, Mittelfeldspieler Gentner zum FC Luzern und Rechtsaußen Gogia zum FC Zürich.

Auch Florian Hübner (30) sah für sich keine Perspektive mehr in Berlin und trat den Weg zum 1. FC Nürnberg an. Der Traditionsverein konnte sich die Dienste des Innenverteidigers ohne eine Ablöse sichern. Ebenfalls in der 2. Liga hat Mittelfeldakteur Nicolai Rapp (24) eine neue fußballerische Heimat gefunden. Er folgte seinem Trainer Markus Anfang (47) nach einer Leihe beim SV Darmstadt 98 zum SV Werder Bremen.

Zudem kehren die Leihgaben Loris Karius (28, FC Liverpool), Nico Schlotterbeck (21, SC Freiburg), Joel Pohjanpalo (26, Bayer 04 Leverkusen) und Petar Musa (23, Slavia Prag) zu ihren jeweiligen Stammvereinen zurück. Mit Ersatzkeeper Nikolai Kemlein (19) wechselte ein Spieler schließlich noch die Fronten innerhalb der Stadtgrenzen, denn er schloss sich der zweiten Mannschaft von Hertha BSC an.

Mit aktuell 32 Spielern ist der Kader von Union Berlin ziemlich aufgebläht. Allerdings ist das aufgrund der hohen Anzahl von Spielen, die bei einer Qualifikation für die Conference League droht, und dem damit verbundenen Reisestress, wohl auch so gewollt.

Dennoch sind insbesondere für die jungen Spieler im Kader Leihgeschäfte nicht ausgeschlossen, um wichtige Spielpraxis zu sammeln. Zudem steht immer noch der Abgang von Andrich im Raum, der spätestens ab der Saison 2022/23 in Leverkusen kicken soll. Und auch Abwehr-Ass Marvin Friedrich (25) wird beispielsweise heftig von Borussia Mönchengladbach umworben.

Linksverteidiger Christopher Lenz (26) hat den 1. FC Union Berlin nach zwei erfolgreichen Spielzeiten verlassen und läuft künftig für den Liga-Konkurrenten Eintracht Frankfurt auf.
Linksverteidiger Christopher Lenz (26) hat den 1. FC Union Berlin nach zwei erfolgreichen Spielzeiten verlassen und läuft künftig für den Liga-Konkurrenten Eintracht Frankfurt auf.  © Andreas Gora/dpa

Vorbereitung und Form des 1. FC Union Berlin: Ungeschlagen in Testspielen und solider DFB-Pokal-Auftritt

Die Köpenicker blieben in allen fünf Testspielen ungeschlagen und traten dabei gegen durchaus namhafte internationale Konkurrenz an. Gleich im ersten Vorbereitungsspiel mussten die Eisernen allerdings improvisieren, denn der Gegner FK Dukla Prag steckte im Stau fest. Also testete man kurzerhand gegen sich selbst.

Den ersten richtigen Aufgalopp gab es dann gegen den Drittliga-Aufsteiger FC Viktoria 1889 Berlin, der mit 5:2 geschlagen werden konnte. Es folgte ein traditionsreiches Ost-Duell gegen Dynamo Dresden, wo Union mit einem 3:0-Sieg die Oberhand behielt.

Während des Trainingslagers in Österreich erkämpfte sich die Fischer-Truppe zunächst ein 1:1 gegen den ukrainischen Rekordmeister und Champions-League-Dauergast Dynamo Kiew, bevor der französische Erstligist OGC Nizza mit 2:0 bezwungen werden konnte. Zum Abschluss traf man im Stadion An der Alten Försterei auf den spanischen Spitzenklub Athletic Bilbao, den man ebenfalls mit 2:1 besiegte.

Und auch in der 1. Runde des DFB-Pokals hielt die Siegesserie an. Gegen den Drittligisten Türkgücü München bekleckerte der FCU sich beim 1:0-Sieg zwar nicht gerade mit Ruhm, ließ jedoch auch nichts anbrennen und zog souverän in die zweite Runde ein.

Insgesamt kann von einer gelungenen Vorbereitung gesprochen werden, sodass die Unioner gut gerüstet für die anstehende Bundesliga-Saison zu sein scheinen.

Die Spieler des 1. FC Union Berlin stehen vor dem Freundschaftsspiel gegen Athletic Bilbao auf dem Rasen in der Alten Försterei. Die Eisernen sind in der Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison ungeschlagen geblieben.
Die Spieler des 1. FC Union Berlin stehen vor dem Freundschaftsspiel gegen Athletic Bilbao auf dem Rasen in der Alten Försterei. Die Eisernen sind in der Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison ungeschlagen geblieben.  © Andreas Gora/dpa

TAG24-Prognose zum 1. FC Union Berlin: Minimalziel Klassenerhalt sollte sicher sein!

Urs Fischer hat vor der Saison das altbekannte Minimalziel Klassenerhalt ausgerufen. Obendrein will er mit seiner Mannschaft im DFB-Pokal so weit wie möglich kommen und sich für die Gruppenphase der Conference League qualifizieren - Ziele, die mit dem aktuellen Kader wohl machbar sein sollten, obwohl man den Gegner (Kuopio PS aus Finnland) im Play-off-Spiel natürlich nicht unterschätzen darf.

Im Tor wird dabei wohl wieder kein Vorbeikommen an Luthe sein. Solange sich der Routinier nicht verletzt oder gravierende Patzer leistet, könnte Rönnow ein ähnliches Dasein fristen wie zuletzt Karius. Jakob Busk (27), der zweite Däne im Torwart-Bunde wird sich wohl - wie in der Vorsaison - mit der Rolle des dritten Keepers zufriedengeben müssen.

Egal ob Dreier- oder Viererkette, in der Innenverteidigung kann Fischer auf wichtige Säulen zurückgreifen, allen voran Abwehrchef Knoche, der die Zentrale wohl wieder gemeinsam mit Friedrich dicht machen wird, sofern der nicht noch den Verein verlassen sollte. Werden mehr als zwei Innenverteidiger benötigt, so steht mit Baumgartl ein weiterer erfahrener Mann zur Verfügung. Die drei bildeten auch gegen Türkgücü eine Dreierkette. Mit van Drongelen, Jaeckel und Bruns haben die Eisernen drei Youngster in der Hinterhand, die aber vorerst wohl nicht viel Spielzeit bekommen und möglicherweise auch noch verliehen werden.

In der Außenverteidigung ist Union auf beiden Seiten doppelt besetzt. Auf Links hatte Niko Gießelmann (29) im Pokal die Nase zwar noch vorn aber Neuzugang Puchacz hat nach seinem EM-Auftritt auch noch Trainingsrückstand und wird wohl bald den Stammplatz für sich beanspruchen. Rechts gibt es kein Vorbeikommen an Kapitän und Vorlagenkönig Christopher Trimmel (34), sodass der norwegische Nationalspieler Julian Ryerson (23) sich hinten anstellen muss.

Das Mittelfeldzentrum gehört Andrich und Khedira, jedenfalls solange Grischa Prömel (26) noch verletzt ist und Erstgenannter nicht doch noch vorzeitig wechselt. In jedem Fall sind die Berliner mit Sebastian Griesbeck (30) in der Hinterhand auf dieser Position gut aufgestellt.

Im offensiven Mittelfeld wird natürlich Max Kruse (33) wieder seine Bahnen ziehen und die Stürmer mit genialen Pässen füttern oder auch selbst in die Spitze vorstoßen, um seine Buden zu machen. In der vergangenen Saison war er mit elf Toren und fünf Vorlagen der Top-Scorer der Fischer-Truppe. Auch in der neuen Saison wird wieder viel von dem Offensiv-Genie anhängen. Mit Öztunali, Marcus Ingvartsen (25), Haraguchi, Fabio Schneider (19), Leon Dajaku (20) und Dehl stehen in der offensiven Mittelfeldabteilung einige Alternativen zur Verfügung.

Endo ist der einzige echte Linksaußen im Kader des 1. FC Union, allerdings kann diese Position beispielsweise auch von Haraguchi sowie Sheraldo Becker (26) und Wszolek bekleidet werden, wobei die beiden letztgenannten für den rechten Flügel hauptverantwortlich zeichnen.

Im Sturmzentrum kann man schon fast von einem Überangebot sprechen. Awoniyi dürfte hier nach seiner Verpflichtung gesetzt sein. Sollte der Trainer zwei Spitzen zum Einsatz bringen, scheint zunächst Voglsammer, der ein Gewinner der Vorbereitung ist und viermal netzen konnte, erste Wahl zu sein. Allerdings findet der Neuzugang von Bielefeld sich auch auf beiden offensiven Außenbahnen zurecht, sodass er in einer Aufstellung mit nur einem zentralen Angreifer trotzdem ein Kandidat für die Startelf sein dürfte. Weitere Sturmalternativen sind Behrens, Olympiafahrer Cedric Teuchert (24), Routinier Anthony Ujah (30) und Rückkehrer Suleiman Abdullahi (24), der allerdings den Verein noch verlassen könnte.

Rani Khedira (v.l.n.r.), Max Kruse (33), Taiwo Awoniyi und Kapitän Christopher Trimmel (34) bejubeln Kruses 1:0-Siegtreffer in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Türkgücü München. Der 1. FC Union Berlin will in der neuen Saison möglichst in drei Wettbewerben Siege feiern.
Rani Khedira (v.l.n.r.), Max Kruse (33), Taiwo Awoniyi und Kapitän Christopher Trimmel (34) bejubeln Kruses 1:0-Siegtreffer in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Türkgücü München. Der 1. FC Union Berlin will in der neuen Saison möglichst in drei Wettbewerben Siege feiern.  © Matthias Balk/dpa

Egal wie Coach Fischer seine Mannen auch aufstellt: Es gilt wieder "eklig zu sein" und dabei eine gute Mischung aus Aggressivität gegen den Ball und spielerischen Elementen im eigenen Angriffsspiel zu finden. Lange Bälle auf Awoniyi, Voglsammer oder auch Behrens können eine Option sein, allerdings sollten sich die Eisernen auch wieder spielerisch aus Drucksituationen befreien können.

Abzuwarten bleibt, wie Union Berlin mit der Belastung im Donnerstag-Sonntag-Rhythmus zurechtkommt, wenn denn die Qualifikation für die Gruppenphase der Conference League gelingt.

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