Muss jetzt auch Gladbach dran glauben? Union ist der Favoriten-Schreck der Liga!

Berlin - Ist das die erste Delle in dieser Saison oder findet der 1. FC Union Berlin zurück in die Erfolgsspur? Gegen den FC Augsburg (1:2) haben die Eisernen erstmals in dieser Spielzeit die zweite Niederlage in Folge kassiert, stehen aber mit 28 Punkten auf Platz acht weiter weit über den Erwartungen.

Unions Marcus Ingvartsen (2. v. r.) jubelt mit Robert Andrich (l.), Grischa Prömel und Taiwo Awoniyi (r.) über seinen Treffer zum 1:1 beim FC Augsburg.
Unions Marcus Ingvartsen (2. v. r.) jubelt mit Robert Andrich (l.), Grischa Prömel und Taiwo Awoniyi (r.) über seinen Treffer zum 1:1 beim FC Augsburg.  © Matthias Balk/dpa

Mit einem Sieg über Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr/Sky) können die Köpenicker nicht nur wieder einen Europapokalplatz erobern, sondern ihrem Ruf als Favoriten-Schreck mal wieder gerecht werden.

In den bisherigen Spielen, die derzeit vor Union in der Tabelle stehen, musste sich die Elf von Urs Fischer (54) nur RB Leipzig (0:1) geschlagen geben. Zuletzt mussten Borussia Dortmund (2:1) und Bayer 04 Leverkusen (1:0) von der Alten Försterei ohne Punkte abreisen.

Mit den wiedererstarkten Gladbachern trifft Union allerdings auf die Mannschaft der Stunde. Aus den letzten fünf Spielen holten die Fohlen 13 von möglichen 15 Punkten. Darunter waren Siege gegen den BVB (4:2) und dem FC Bayern München (3:2).

"Wenn man in der Champions League mit einer Gruppe mit Real, Inter und Donezk zweiter wird und das auf eine überzeugende Art, dann sprichst du von einer Top-Mannschaft", so Fischer.

Chancenlos sieht der Schweizer seine Elf aber nicht. Er will drei Punkte. "Wichtig für uns wird sein kompakt zu stehen. Wenn man Gladbach Räume zugesteht, dann hat die Mannschaft wirklich unglaubliche Qualität." Aufs Verteidigen wollen sie sich aber nicht beschränken. "Wir müssen im Spiel mit dem Ball Lösungen finden und mutig sein", sagte der 54-jährige.

Joel Pohjanpalo vor Comeback

Umso erfreulicher ist da die Rückkehr von Joel Pohjanpalo (26). Nach zwei Monate langer Verletzungspause steht der Finne wieder vor einem Comeback. "Joel ist ein Strafraumspieler. Er weiß, wo er hinlaufen muss. Das hat uns gegen Augsburg bei der ein oder anderen Flanke gefehlt."

In der Startelf wird der Torjäger nach der langen Pause nicht stehen, doch für 15 bis 20 Minuten könnte die Kraft reichen. Seine Qualitäten können die Eisernen gut gebrauchen. "Er steht richtig. Er hat dieses Näschen."

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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