Wegen Corona: Wird Unions Bülter jetzt zum Schnäppchen?

Berlin - Lange Anlaufzeit brauchte Spätzünder Marius Bülter nicht. Erst im Sommer schloss sich der Flügelflitzer dem 1. FC Union Berlin an. Statt Dritte Liga kickt der 26-Jährige in der Bundesliga - und sorgt im Oberhaus für Furore.

Marius Bülter jubelt nach seinen Treffer zum 2:2 gegen Bayer Leverkusen.
Marius Bülter jubelt nach seinen Treffer zum 2:2 gegen Bayer Leverkusen.  © Andreas Gora/dpa

In 24 Spielen kommt der Flügelspieler bereits auf sieben Tore. Nur Sebastian Andersson traf noch öfter (11 Tore). 

Dabei spielte Bülter noch vor zwei Jahren in der Regionalliga beim SV Rödinghausen. Erst im Sommer 2018 gelang mit dem Wechsel zum 1. FC Magdeburg der Sprung in den Profifußball.

Noch ist der laufstarke Mittelfeldspieler nur ausgeliehen, aber dass Bülter auch in der nächsten Saison das Trikot der Eisernen trägt, bezweifelt niemand mehr. 

"Für uns ist klar, dass wir mit Marius gerne weiter zusammenarbeiten wollen", sagte Manager Oliver Ruhnert der "Sport Bild."

Für die Eisernen könnte Bülter nun zum Schnäppchen werden. Grund ist ausgerechnet die Corona-Krise. Laut "Sport Bild" beinhaltet der Leihvertrag eine Klausel, durch die er mit jedem Einsatz teurer wird.

Da der Ball derzeit ruht, würden die Dienste des 26-Jährigen bislang eine Million Euro kosten.

Auch wenn die Profi-Klubs die Saison unbedingt zu Ende bringen wollen, ist derzeit völlig unklar, ob und wann wieder gespielt werden kann. Am Dienstag hatte das Präsidium der Deutschen Fußball Liga eine weitere Spielpause bis mindestens zum 30. April empfohlen.

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Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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