Bülter warnt! Baut Union kriselnde Schalker auf?

Berlin - Hat die Schalker Horror-Serie ausgerechnet gegen den 1. FC Union Berlin ein Ende? Marius Bülter hat eindringlich vor dem kommenden Gegner gewarnt, selbst wenn der FC Schalke 04 Tabellenletzter der Fußball-Bundesliga ist.

Kölns Kinglsey Ehizibue (l.) im Zweikampf mit Unions Marius Bülter.
Kölns Kinglsey Ehizibue (l.) im Zweikampf mit Unions Marius Bülter.  © Martin Meissner/AP/Pool/dpa

"In fast keinem Spiel sind wir in der Favoritenrolle", sagte der 27 Jahre alte Angreifer am Mittwoch in einem Mediengespräch. In den bisherigen drei Saisonspielen erzielten die Schalke ein Tor, kassierten aber 15 Treffer. Punkte: Null.

Mehr noch: Die Schalker sind nun schon saisonübegreifend seit 19 Spielen sieglos. 

"Man kann den Gegner schwer einschätzen", meinte Bülter und erklärte: "Es wird ein unfassbar schweres Spiel, weil Schalke gerade den Trainer gewechselt hat. Das bewegt bei einer Mannschaft immer irgendwas."

Ende vergangenen Monats übernahm Manuel Baum den Trainerposten bei den Schalkern. Das erste Spiel unter seiner Führung verloren die Königsblauen mit 0:4 beim Spitzenreiter RB Leipzig, danach kam die Länderspielpause. 

Schalke habe dadurch ein bisschen Zeit gehabt, "sich an den neuen Trainer zu gewöhnen", meinte Bülter vor der Partie der Unioner, die mit vier Punkten Bundesliga-Neunter sind, am Sonntag (18 Uhr).

Ob Bülter gegen Schalke von Beginn an auflaufen wird, ist noch offen. In den Punktspielen gegen den FC Augsburg (1:3) und bei Borussia Mönchengladbach (1:1) stand er in der Startelf. Gegen Augsburg gelang ihm sogar das erste Saisontor der Eisernen. Beim 4:0-Erfolg gegen Mainz 05 wurde der im Sommer vom 1. FC Magdeburg per Kaufoption endgültig verpflichtete Bülter lediglich eingewechselt.

"Momentan ist die Konkurrenz sehr hoch auf den offensiven Positionen", meint Bülter. Der studierte Maschinenbauer, dem vor einigen Jahren auch mal ein Angebot der zweiten Schalker Mannschaft vorgelegen hatte, ist selbstkritisch. Sein erster Ballkontakt in bestimmen Trainingssituationen sei derzeit verbesserungswürdig.

Titelfoto: Martin Meissner/AP/Pool/dpa

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