Kruse sollte Havertz-Nachfolger werden: Darum entschied er sich für Union Berlin

Berlin - Mit Max Kruse (32) ist dem 1. FC Union Berlin ein echter Transfercoup gelungen. Dabei stachen die Eisernen nicht nur seinen langjährigen Ex-Klub Werder Bremen oder die klammen Schalker aus, auch Bayer Leverkusen soll Interesse am 32-Jährigen gehabt haben.

Max Kruse (r) sollte offenbar der Nachfolger von Leverkusens Kai Havertz werden. (Bildmontage)
Max Kruse (r) sollte offenbar der Nachfolger von Leverkusens Kai Havertz werden. (Bildmontage)  © Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa, Marius Becker/dpa

Doch der spielstarke Stürmer gab Bayer einen Korb und entschied sich für Union, dabei hätte er bei der  Werkself nicht nur mehr verdienen, sondern auch international spielen können. In Köpenick hingegen wird es auch im zweiten Jahr in der Bundesliga einzig und allein um den Klassenerhalt gehen.

Laut "Sport Bild" sollte Kruse offenbar der Nachfolger von Kai Havertz werden. Ein Abgang des Mega-Talents zeichnet sich ab, der 21-Jährige wird nach wie vor heftig vom FC Chelsea umworben. 

Da die Zukunft des Offensivspielers aber noch ungeklärt ist, wollten die Rheinländer bei der Personalie Kruse offenbar noch abwarten. So lange habe der ehemalige Nationalspieler aber nicht warten wollen.

Für den leidenschaftlichen Pokerspieler ist Union nach St. Pauli, Freiburg, Mönchengladbach, Wolfsburg und Bremen bereits seine sechste Bundesligastation. 

Die Eisernen hingegen bekommen einen echten Unterschiedsspieler. Mit der Empfehlung von 74 Tore und 68 Vorlagen in 250 Bundesligaspielen soll er das oftmals nicht schöne aber effektive Spiel der Hauptstädter unberechenbarer machen.

"Ich bin nicht hier, um mich um das Nachtleben in Berlin zu kümmern. Ich bin hier, um Fußball zu spielen", stellte Kruse bei seiner Präsentation klar. "Ich habe ein Privatleben. Das hat jeder von uns allen, es wäre schade für den, der es nicht hat. Aber ich habe schon gezeigt, dass ich trotz eines Privatlebens gute Leistung bringen kann. Das habe ich bei Union vor."

Titelfoto: Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa, Marius Becker/dpa

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