Union Berlin: Max Kruses Instagram-Story sorgt für Wirbel!

Berlin - Hat Max Kruse (32) einen Social-Media-Skandal beim 1. FC Union Berlin verursacht? Der exzentrische Stürmer verhielt sich in seiner neuen Instagram-Story nicht gerade den Corona-Regeln entsprechend.

Max Kruse (32, l.) im Zweikampf mit Rani Khedira (26) vom FC Augsburg. Auf dem Platz ist der Neu-Unioner ein Leader, der mit Leistung überzeugen will.
Max Kruse (32, l.) im Zweikampf mit Rani Khedira (26) vom FC Augsburg. Auf dem Platz ist der Neu-Unioner ein Leader, der mit Leistung überzeugen will.  © Andreas Gora/dpa

In seiner Story zeigt sich Kruse beim Spielen des elektronischen Kartenspiels "Magic Tower" mit scheinbar wildfremden Personen, die er zuvor aus mehreren Bewerbern als Gegner ausgewählt hatte.

Einen Mund-Nasen-Schutz trägt er dabei nicht und auch von Mindestabstand ist nichts zu sehen. Teilweise nahm er sogar Körperkontakt zu seinen Mitspielern auf. Obendrein wurde am Tisch auch noch fleißig Shisha geraucht, natürlich nicht von Max selbst.

Er bot jedem seiner Kontrahenten 50 Euro in Bar an, wenn sie ihn bei dem Spiel schlagen. Am Ende des Abends war er dann mehrere Hundert Euro los.

Bei einer Pressekonferenz gab sein Trainer Urs Fischer (54) am Freitag an, dass er von dem Vorfall nichts mitbekommen, sondern nur davon gehört habe.

Manager Oliver Ruhnert (47) habe am Freitag noch einmal mit der Mannschaft und dem Staff gesprochen und alle eindringlich dazu aufgefordert, sich an die geltenden Corona-Regeln zu halten und dem Pandemie-Level gerecht zu werden.

Mit seinem neuerlichen Ausflug ins Berliner Nachtleben hat sich Max Kruse wohl keinen Gefallen getan

Abseits des Platzes feiert Max Kruse gerne, wie hier auf einer Party des DJs Calvin Harris, oder gibt sich wie jüngst immer wieder dem Glücksspiel hin.
Abseits des Platzes feiert Max Kruse gerne, wie hier auf einer Party des DJs Calvin Harris, oder gibt sich wie jüngst immer wieder dem Glücksspiel hin.  © Screenshot/Instagram/max.kruse10

Damit sei die Sache für den Union-Coach erledigt. Eine Strafe befürchtetet man bei den Eisernen nicht. Die DFL hat am Freitag alle Vereine zu einer nochmaligen Sensibilisierung aufgefordert, der Union Berlin nachgekommen sei, wie es von Vereinsseite heißt.

Schon vor Wochenfrist zeigte sich Max Kruse bei Instagram als "Feier-Biest", als er sich auf einem Schnappschuss in einem Club präsentierte, in dem der schottische DJ Calvin Harris auflegte.

Es bleibt nun abzuwarten, ob Kruses obligatorischer Corona-Test vor dem Auswärtsspiel am Sonntag beim FC Schalke 04 (18 Uhr/Sky) negativ ausfällt.

Anderenfalls hätte er seiner Mannschaft einen gehörigen Bärendienst erwiesen und sicherlich nicht nur ein paar Hundert Euro, sondern auch jede Menge Kredit bei seinen Team-Kammeraden verspielt, sodass ihn sein Ausflug ins Berliner Nachtleben am Ende doch noch viel teurer zu stehen kommen könnte.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/max.kruse10, Andreas Gora/dpa (Bildmontage)

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