Max Kruses Traumtor rettet Union Berlin das Unentschieden gegen Frankfurt

Berlin - Traumtor von Max Kruse (32) rettet dem 1. FC Union Berlin einen Punkt gegen Eintracht Frankfurt, doch eigentlich war für die Eisernen in einem wilden Spiel mehr als nur ein Unentschieden möglich!

Max Kruse (32, r.) unterhält sich nach dem Spiel mit Stürmer-Kollege Bas Dost (31), der neidlos das Traumtor des Berliner Angreifers anerkannte.
Max Kruse (32, r.) unterhält sich nach dem Spiel mit Stürmer-Kollege Bas Dost (31), der neidlos das Traumtor des Berliner Angreifers anerkannte.  © Annegret Hilse/Reuters Images Europe/Pool/dpa

Dank Kruse haben die Eisernen zum achten Mal nacheinander nicht verloren: Da konnten die Liga-Überflieger auch den verpassten Rekord von vier Siegen in Folge leicht verschmerzen.

"Ein verrücktes und intensives Spiel", kommentierte Berlins Torwart Andreas Luthe (33) das 3:3 (2:2) der Köpenicker gegen Frankfurt, das wieder von Ex-Nationalspieler Kruse geprägt war.

Als Union die schnelle 2:0-Führung aus den Händen glitt, schlug der 32-Jährige in der 82. Minute mit einem Volltreffer in den Winkel noch einmal zu, nachdem er schon vom Elfmeterpunkt getroffen hatte.

"Am Ende der Kruse, der kann einfach gut schießen, Traumtor", kommentierte Frankfurts Stürmer Bas Dost (31) das abschließende Tor des Kontrahenten.

Für den Neu-Unioner waren es am 9. Spieltag der Fußball-Bundesliga schon die Saisontore Nummer fünf und sechs.

Union hat jetzt als Tabellensechster 16 Punkte auf dem Konto und ist aktuell meilenweit von der Abstiegszone entfernt, denn der Klassenerhalt ist nach wie vor das angestrebte Ziel von Trainer Urs Fischer (54).

Union Berlin hätte schon in den ersten 20 Minuten den Sack zumachen können

Am Ende konnten sich die Eisernen über einen Punkt gegen Eintracht Frankfurt freuen, obwohl besonders in der ersten Hälfte wesentlich mehr für die Berliner möglich war.
Am Ende konnten sich die Eisernen über einen Punkt gegen Eintracht Frankfurt freuen, obwohl besonders in der ersten Hälfte wesentlich mehr für die Berliner möglich war.  © Annegret Hilse/Reuters Images Europe/Pool/dpa

Robert Andrich (26) mit dem zweitschnellsten Bundesliga-Tor von Union nach 101 Sekunden und Kruse mit einem verwandelten Foulelfmeter (6. Minute) brachten die Gastgeber schnell in Führung.

Danach ließen die Berliner weitere hochkarätige Torchancen liegen und hätten eigentlich mit 3:0 oder 4:0 in Führung gehen können, vielleicht sogar müssen.

Doch Taiwo Awoniyi (23) brachte gleich zweimal den Ball frei stehend nicht an Frankfurts Torhüter Kevin Trapp (30) vorbei. Und dann kam alles anders: André Silva (25) glich mit einem Doppelpack in der 27. und 37. Minute noch in der ersten Hälfte für die Gäste aus.

In Halbzeit zwei kam es dann noch Schlimmer für die Fischer-Truppe, als die Hessen durch Dost in der 79. Minute sogar in Führung gingen.

Erst das Traumtor von Kruse, der einmal mehr mit zwei Toren und einer Vorlage glänzte und damit an allen Berliner Treffern des Tages beteiligt war, rettete den hochverdienten Punkt.

Titelfoto: Annegret Hilse/Reuters Images Europe/Pool/dpa

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