Abschied von Union: Polter in der Vertragsfalle?

Berlin - Der Berater von Sebastian Polter setzt in der Frage des Umgangs mit auslaufenden Verträgen in der Coronavirus-Krise auf eine Regelung durch die internationalen Verbände.

Sebastian Polter will Union am Saisonende verlassen.
Sebastian Polter will Union am Saisonende verlassen.  © Andreas Gora/dpa

Der Stürmer hatte bereits erklärt, den Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin nach dieser Spielzeit mit Ablauf seines Kontrakts am 30. Juni zu verlassen. 

"Es muss auf FIFA- und UEFA-Ebene eine Regelung vorgegeben werden, wie mit solchen Verträgen umgegangen wird. Dann werden alle Verbände das so auch umsetzen", sagte Berater Branko Panic der "Sport Bild" (Mittwoch). 

"Bis dahin gilt: Der Vertrag endet am 30. Juni, und ab 1. Juli kann der Spieler sich einem anderen Verein anschließen. So werden wir es handhaben. Allerdings glaube ich, dass die Saison bis Ende Juni ordentlich beendet sein wird."

Polter hatte Mitte Februar erklärt, dass im Sommer für ihn bei den Köpenickern Schluss sei

Er habe noch kein Angebot für einen neuen Vertrag bekommen. Der 29-Jährige spielt seit Januar 2017 in Berlin. Diese Saison kam er auf zwölf Ligaeinsätze, davon nur zwei von Beginn an.

"Poltis Wunsch war und ist es, die Saison mit Union zu Ende zu spielen und sich ordentlich von den Union-Fans zu verabschieden. Deshalb hat er auch eine extrem werthaltige Anfrage Ende Januar abgelehnt" sagte Berater Panic. 

"Er hat mehrere Optionen und muss für sich entscheiden, welche ihn am meisten reizt – entweder im Ausland oder in der Bundesliga. Ganz klar: Ablösefreiheit ist gerade in der aktuellen Lage ein Vorteil."

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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