Union auf Europapokal-Kurs: Eiserne glänzen auch in Bremen!

Berlin - Der 1. FC Union Berlin setzt auch im neuen Jahr seine Erfolgsgeschichte fort! Im ersten Spiel nach dem Jahreswechsel siegten die Eisernen mit 2:0 (2:0) beim SV Werder Bremen. Während Union weiter auf Europapokal-Kurs ist, kommen die Bremer der Abstiegszone immer näher.

Unions Sheraldo Becker (l.) erzielt an Werders Marco Friedl vorbei das Tor zum 1:0 für die Köpenicker.
Unions Sheraldo Becker (l.) erzielt an Werders Marco Friedl vorbei das Tor zum 1:0 für die Köpenicker.  © Carmen Jaspersen/dpa

Sheraldo Becker hatte Union schon früh in Führung gebracht (12. Minute). Taiwo Awoniyi erhöhte auf 2:0 (28.).

Union-Coach Urs Fischer nahm nach dem Pokal-Aus gegen SC Paderborn 07 (2:3) drei Veränderungen vor. Für Keita Endo und Cedric Teuchert rutschten Marcus Ingvartsen und Florian Hübner in die Startelf. Loris Karius musste seinen Platz zwischen den Pfosten wieder an Andreas Luthe abgeben.

Bremens Trainer Florian Kohfeldt konnte sich über zwei Rückkehrer freuen. Niklas Füllkrug und Davie Selke saßen zunächst aber nur auf der Bank.

Werder versuchte von Beginn an das Spiel zu machen, den besseren Start erwischten aber die Gäste. Die gingen mit der ersten Chance des Spiels prompt in Führung!

Awoniyi hatte genug Platz, behielt die Übersicht, nahm seinen Sturmpartner Becker mit und der erledigte mit einem Flachschuss in die lange Ecke den Rest - 1:0 (12.) Das Tor spielte den Berlinern natürlich in die Karten. Der Gastgeber suchte noch nach der passenden Antwort, während die Köpenicker immer wieder Nadelstiche setzen konnte.

Werder fiel gegen die Fünferkette der Gäste nicht viel ein und konnte auch ein viel zu kurz geratenen Pass von Luthe nicht nutzen. Bittencourts Abschluss ging weit über den Kasten. Stattdessen baute Union die Führung aus.

Die Aufstellung des 1. FC Union Berlin

Die Startelf des SV Werder Bremen

Taiwo Awoniyi erhöht für den 1. FC Union Berlin mit umstrittenem Treffer

Marcus Ingvartsen jubelt mit Taiwo Awoniyi (r.) nach seinem Treffer zum 2:0.
Marcus Ingvartsen jubelt mit Taiwo Awoniyi (r.) nach seinem Treffer zum 2:0.  © Carmen Jaspersen/dpa

Marco Friedl wollte den Ball an der eigenen Eckfahne nach vorne schlagen, spielte die Kugel aber direkt in Füße von Andrich, der sofort reagierte und Awoniyi in Szene setzte. Unions Sturmtank spitzelte das Spielgerät an Jiri Pavlenka vorbei ins Tor - 2:0 (28.).

Ein Treffer, der vor allem auf Bremer Seite für Diskussionen sorgte, weil Becker Friedl vorher leicht geschubst hat. Ein Pfiff oder eine Überprüfung aus Köln blieb aber aus.

Kurz vor dem Pausenpfiff keimte kurzzeitig doch noch einmal Hoffnung bei den schwachen Hausherren auf. Schmid verkürzte, stand aber im Abseits. Der vermeintliche Anschlusstreffer zählte daher zu Recht nicht.

Nach dem Seitenwechsel suchten die Bremer die schnelle Antwort, schafften es aber weiterhin nicht zu Abschlüssen zu kommen. Ganz anders die Gäste: Prömels Distanzschuss verfehlte das Tor (56.), dann vergab Awoniyi die Vorentscheidung (70.). Die Eisernen hatten mit den Offensivbemühungen der Gastgeber weiterhin keine Probleme. Werder fiel auch im zweiten Durchgang nichts ein!

Somit konnte sich der 1. FC Union - wie schon in der vergangenen Saison - über ein ungefährdetes 2:0 freuen. Die Köpenicker bleiben damit weiter auf Europapokal-Kurs. In der Hansestadt hingegen sieht es erneut nach Abstiegskampf aus. Für Union geht es am Samstag in der Alten Försterei gegen den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr/Sky) weiter. Werder ist bei Bayer 04 Leverkusen (15.30 Uhr/Sky) zu Gast.

Titelfoto: Carmen Jaspersen/dpa

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