Gutes Gefühl holen fürs Derby: Union Berlin steht vor nächstem Rekord!

Berlin - Vor dem Derby im Vorbeigehen noch schnell die "Adler" rupfen und dann mit einem guten Gefühl ins heiß erwartete Spiel mit dem angeschlagenen Stadtrivalen Hertha BSC gehen? Davon will Union-Coach Urs Fischer (54) nichts wissen.

Gute Laune bei Union-Coach Urs Fischer (54) nach zuletzt drei Siegen in Folge kann seine Mannschaft zuversichtlich ins Spiel gegen Eintracht Frankfurt gehen.
Gute Laune bei Union-Coach Urs Fischer (54) nach zuletzt drei Siegen in Folge kann seine Mannschaft zuversichtlich ins Spiel gegen Eintracht Frankfurt gehen.  © Andreas Gora/dpa

Sein Fokus liege ausschließlich auf dem anstehenden Spiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Seit sieben Spielen sind die Eisernen in der Fußball-Bundesliga unbezwungen. Ein Sieg gegen die Hessen wäre der vierte in Folge - das hat der 1. FC Union Berlin in der Beletage bisher noch nicht geschafft.

"Natürlich bin ich auch zufrieden", sagte Fischer zur jüngsten Erfolgsgeschichte seines Teams: "Nur, ich werde mich nicht ausruhen. Es gilt, das Bisherige zu bestätigen. Das bedeutet nicht nur für mich, sondern für uns alle, wach zu bleiben."

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Mit sensationellen 18 Punkten könnte Union gegen den Stadtrivalen Hertha antreten.

Fischer ist nicht überrascht, dass die Mechanismen im auf vielen Positionen veränderten Team seit Sommer so schnell greifen, zumal die Berliner immer wieder von Verletzungsausfällen geplagt waren.

Urs Fischer ist es gelungen, die neuen Spieler bei Union Berlin schnell zu integrieren

Am derzeitigen Höhenflug der Eisernen sind auch die neuen Spieler um Stürmer Max Kruse (32, Mitte) entscheidend beteiligt, die Trainer Urs Fischer schnell in das bestehende Team-Gefüge integrieren konnte.
Am derzeitigen Höhenflug der Eisernen sind auch die neuen Spieler um Stürmer Max Kruse (32, Mitte) entscheidend beteiligt, die Trainer Urs Fischer schnell in das bestehende Team-Gefüge integrieren konnte.  © Thilo Schmuelgen/Reuters Images Europe/Pool/dpa

"Nein, eigentlich nicht, weil wir in der Vorbereitung hart daran gearbeitet haben", sagte der 54 Jahre alte Trainer. "Die Neuen wurden wirklich schnellstmöglich integriert. Aber wir dürfen uns nicht ausruhen, sondern müssen weiter hart daran arbeiten."

Die seit fünf Spielen sieglose Eintracht ordnet Fischer stärker ein, als es die von den Hessen erreichten elf Punkte aussagen.

"Frankfurt ist eingespielt. Sie haben eine gute Mischung aus Geschwindigkeit, Aktivität, Routine und Körperlichkeit. Es wird eine ganz schwierige Aufgabe", sagte der Schweizer vor dem nächsten Geisterspiel im Stadion An der Alten Försterei.

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Marius Bülter (27) nach seiner Corona-Zwangsause und Sebastian Griesbeck (30) sind wieder eine Alternative. Der Einsatz von Florian Hübner (29) ist ungewiss.

Keita Endo (23), Christian Gentner (35), Nico Schlotterbeck (20), Joel Pohjanpalo (26) und Anthony Ujah (30) fehlen weiter.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa, Thilo Schmuelgen/Reuters Images Europe/Pool/dpa (Bildmontage)

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