Union Berlin trifft auf Andersson: Wird der alte Bekannte zum Spielverderber?

Berlin - Seit sechs Spielen ohne Niederlage, Platz sechs und einem Max Kruse in Top-Form. Wenn der 1. FC Union Berlin zum Abschluss des achten Spieltags am Sonntag (18 Uhr/Sky) auf den 1. FC Köln trifft sind die Rollen klar verteilt.

In der vergangenen Saison jubelte der schwedische Sturmtank Sebastian Andersson (2.v.l.) noch im Trikot des 1. FC Union Berlin. Am Sonntag trifft er mit seinem neuen Klub 1. FC Köln erstmals auf seine ehemaligen Teamkameraden.
In der vergangenen Saison jubelte der schwedische Sturmtank Sebastian Andersson (2.v.l.) noch im Trikot des 1. FC Union Berlin. Am Sonntag trifft er mit seinem neuen Klub 1. FC Köln erstmals auf seine ehemaligen Teamkameraden.  © Uwe Anspach/dpa

Die Köpenicker wollen auf ihrer Erfolgsserie aufbauen. Auf der anderen Seite warten die Geißböcke nun schon saisonübergreifend seit 17 Spielen auf einen Sieg. Seit dem Re-Start konnten die Rheinländer überhaupt noch nicht gewinnen. Schlechter ist nur der FC Schalke 04.

Die Hauptstädter hingegen strotzen nur so vor Selbstvertrauen. Mit Max Kruse (32) haben sie den Unterschiedsspieler in ihren Reihen. Der Ex-Bremer wird immer besser. Der Gala-Vorstellung in Hoffenheim (3:2) folgte beim 5:0 gegen Arminia Bielefeld prompt die nächste. Allein in den letzten zwei Spielen gelangen ihm zwei Tore und vier Vorlagen.

Die starken Auftritte spiegeln sich auch in der Tabelle wieder. Nach sieben Spieltagen steht Union da, wo Stadtrivale Hertha BSC gerne hin möchte: auf einen Europapokalplatz.

Für Urs Fischer (54) hat die Tabelle bislang nich keine große Bedeutung. "Was mehr zählt, sind die zwölf Punkte", so der Schweizer auf der Pressekonferenz.

Union Berlin will Serie ausbauen

An Köln dürfte der Union-Coach beste Erinnerung haben. Seine Mannschaft konnte in der Vorsaison beide Partien gegen die Rheinländer gewinnen. Das gelang gegen kein anderes Team in der Bundesliga. Damals stand noch Sebastian Andersson (29), der beim 2:0 im Dezember beide Tore erzielen konnte, in den Reihen der Eisernen.

Inzwischen steht der Schweden-Bomber beim Gegner unter Vertrag und soll den FC aus der Krise schießen. Doch trotz des Abgangs des besten Torschützen der vergangenen Saison bleiben sich die Eisernen treu: "Wir sind nach wie vor eklig und spielen auch noch den einen oder anderen langen Ball. Vielleicht aber nicht mehr so oft."

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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