Union Berlin trifft gegen Köln auf einen alten Bekannten, oder doch nicht?

Berlin - Andersson oder nicht Andersson, das ist hier die Frage? Wird der ehemalige Unioner Sebastian Andersson (29) am Sonntag (18 Uhr/Sky) im Spiel zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Union Berlin gegen sein ehemaliges Team zum Einsatz kommen?

In der vergangenen Bundesliga-Saison ging Sebastian Andersson (29) noch für den 1. FC Union Berlin auf Torjagd und war mit seinen Treffern ein wichtiger Faktor für den Klassenerhalt der Berliner. Am Sonntag könnte er erstmals auf seine alten Teamkollegen treffen.
In der vergangenen Bundesliga-Saison ging Sebastian Andersson (29) noch für den 1. FC Union Berlin auf Torjagd und war mit seinen Treffern ein wichtiger Faktor für den Klassenerhalt der Berliner. Am Sonntag könnte er erstmals auf seine alten Teamkollegen treffen.  © Soeren Stache/zb/dpa

Union-Coach Urs Fischer (54) geht jedenfalls davon aus: "Wir bereiten uns so vor, dass er spielt", sagte der Schweizer bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Kölner. Andernfalls müsse man sich kurzfristig umstellen und auf dem Feld eine Antwort finden.

Dem schwedischen Angreifer wurden während der Länderspielpause freie Gelenkkörper im Knie entfernt, daher ist sein Einsatz noch ungewiss.

Der Abgang des Sturmtanks habe bei den Eisernen eine Veränderung der Spielweise bewirkt, denn wenn man einen Spieler wie Andersson in seinem Team hat, dann versuche man das auch mit langen Bällen auszunutzen. Nun sei man eher um spielerische Lösungen im Aufbauspiel bemüht.

Insgesamt sah der Übungsleiter der Köpenicker den Gegner zuletzt in der Organisation stark verbessert.

Die Kölner haben in den zurückliegenden Bundesliga-Spielen sehr kompakt agiert, wobei die Mannschaft sehr tief gestanden und immer wieder versucht habe, Balldruck auszuüben.

In der Vorbereitung während der Länderspielpause galt es laut Urs Fischer die "Sinne zu schärfen"

Union-Coach Urs Fischer (54) geht davon aus, dass sein ehemaliger Stürmer Sebastian Andersson am Sonntag auflaufen wird.
Union-Coach Urs Fischer (54) geht davon aus, dass sein ehemaliger Stürmer Sebastian Andersson am Sonntag auflaufen wird.  © Maja Hitij/Getty Images Europe/Pool/dpa

Davon will sich Fischer jedoch nicht beirren lassen: "Für uns gilt in erster Linie, auf uns zu schauen." Sein Team müsse einfach weiter hart arbeiten und an die Leistungen vor der Länderspielpause anknüpfen.

Allerdings werden die Berliner zurzeit von Verletzungssorgen geplagt. So fallen Anthony Ujah (30), Christian Gentner (35), Nico Schlotterbeck (20), Keita Endo (22) und Joel Pohjanpalo (26) definitiv aus. Marius Bülter (27) befindet sich aktuell noch in Quarantäne und muss das Ergebnis seines Corona-Tests abwarten.

In der Vorbereitung während der Länderspielpause galt es die "Sinne zu schärfen", wie der Trainer betonte. "Die Qualität war gut, der Rhythmus war gut. Die Jungs haben toll mitgezogen".

Auch vom aktuellen Tabellenplatz will sich Urs Fischer nicht blenden lassen. Ihm seien sowieso die 12 Punkte wichtiger: "Die kann uns keiner mehr nehmen."

Titelfoto: Soeren Stache/zb/dpa, Maja Hitij/Getty Images Europe/Pool/dpa (Bildmontage)

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